Marc Thomas Merz: „Königin der Kelche“ 1992

Per Zufall habe ich heute in einem alten Karton etwas gefunden: Ein kleines Steinchen im imaginären Puzzle über die Wiener Mode der jüngeren Vergangenheit.

Die bald 20 Jahre alte Postkarte verweist auf eine eher schlecht bis gar nicht bearbeitete Phase der heimischen Modegeschichte. Edwina Hörl hatte gerade den allerersten Modepreis des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst erhalten (1990 ging das noch ganz ohne Förderverein) und konnte damit bei Yohji Yamamoto lernen. Marc Thomas Merz gewann den zweiten und eröffnete seinen legendären Salon.

„Königin der Kelche“ aus der Tarot-Kollektion 1992
von Marc Thomas Merz

Haare: Salon Abschnitt
Schönheit: Ildiko
Maquillage: Martin Berg
Fotografie: Bela Borsodi

Angaben laut Original, Bild: abfotografierte Postkarte

Vintage die Zweite: Ingrid Raab, Inhaberin des Vintage-Shops FLO zum Thema

Ingrid Raab ist Vintage Pionierin der ersten Stunde. An den Auslagen ihres Geschäfts FLO habe ich mir schon vor mehr als 20 Jahren immer wiedermal am Rande nächtlicher Streifzüge durchs Freihausviertel die Nase platt gedrückt.

Das folgende Interview entstand im Rahmen der Arbeit an meinen Artikel Faszination Vintage  für AUSTRIANFASHION.NET.

Flohmärkte als Party mit DJs, Kleidertausch-Events, kreative Umarbeitungs-Workshops, Vintage- und Secondhand Shops – das Interesse an „alter“ Mode erfreut sich großer Beliebtheit. Was tut sich in Ihrem Geschäft, Frau Raab?

Nachdem ich seit 33 Jahren Vintage-Mode verkaufe, kann ich in den letzten Jahren einen deutlichen Anstieg der Nachfrage feststellen. Wobei man festhalten muss, dass die Wienerin eine vorsichtige Vintage-Kundin ist.

Es passiert mir immer wieder, dass Leute – von meinen Auslagen angelockt – mein Geschäft betreten und glauben, ich hätte neue Mode. Der Begriff Vintage ist vielen fremd! Erst nachdem ich erklärt habe, was Vintage bedeutet, wird das Interesse so richtig geweckt. Dann muss ich aber auch noch den Unterschied zwischen Secondhand und Vintage nachsetzen.

Wonach suchen Ihre KundInnen? Und was finden sie bei Ihnen?

Sehr gefragt sind Cocktailkleider aus den 50er bis 70er Jahren, auch glamouröse Abendmode. Designermode aus den 70ern und 80ern kann man in guter Auswahl finden und meine Kundinnen sind daran sehr interessiert.

Wie Vintage generell immer im Trend ist, denn die heutigen Designer holen sich die Anregungen für ihre Entwürfe ja bei der Mode von 1920 bis 1980. Präsentieren dann bei den Modeschauen ihre neue Linie „inspiriert“ von z.B. 1950 oder 1940 oder, oder…

Wie würden Sie Vintage definieren? Worin besteht für Sie der Unterschied zwischen Vintage und Secondhand?

Der Begriff Vintage wurde aus der Weinsprache (erlesene Jahrgänge) in die Modesprache importiert und definiert somit erlesene Jahrgänge der Mode. Was bedeutet, dass nur hochqualitative Ware von 1920 bis 1980 den Begriff Vintage verdient.

Damit grenzt sich Vintage deutlich von Secondhand ab. Vergleichbar mit Altwaren und Antiquitäten. Vintage sind Antiquitäten! Secondhand sind Altwaren. Darauf legen alle Vintageshops großen Wert!

Wo finden Sie ihre Schätze und was sind Ihre Kriterien beim Einkauf?

Meine Ware kommt nur aus privater Hand. Ich bin sehr wählerisch und nehme nur hohe Qualität. Bei mir findet man Vintage-Mode von Kopf bis Fuß von 1880 bis 1980.

Wie stellen Sie Ihr Sortiment zusammen?

Ich  lege Wert darauf, Vintage-Stücke mit jetzigen Teilen zu kombinieren, um so einen eigenen, ganz persönlichen Stil zu erstellen. Kate Moss  ist Vorbild für diese kreative Art des Anziehens.

So mixe ich auch in meinen Auslagen verschiedene Stile, um zu demonstrieren, wie man es auch anders machen kann. Mein Sortiment erstreckt sich von Modeschmuck aus der Zeit bis zu Handtaschen, Schuhen und Hüten. Mäntel, Jacken, Kostüme und Kleider sowie Abendmode. All das nach Farben sortiert und in perfektem Zustand.

Wo sind ihre Stücke in etwa preislich angesiedelt und wie ergeben sich die Preise?

Die Preise ergeben sich – wie bei den Antiquitäten – durch das Alter des Stückes. Je älter desto teurer. Was natürlich alles relativ ist. Ein Charlestonkleid von 1920 komplett mit Straßsteinen, Pailletten oder Perlen bestickt, in gutem Zustand, kann man so um die 2.000 Euro erwerben. Liebhaber können nicht mehr ganz perfekte Stücke aus dieser Zeit schon um 300 bis 500 Euro bekommen. Oder ein Abendmantel aus Seide von 1900 kostet in etwa 600 Euro.

Petticoat-Kleider aus den 50er Jahren kosten von 120 bis 200 Euro. Wintermäntel aus den 60er und 70er Jahren bekommt man schon ab 140, lustige Minis aus den 70ern biete ich ab 70 Euro an. Ein Designer-Kostüm z.B. von YSL kostet ca 300 Euro.

Tragen Sie persönlich Vintage und warum?

Ich mixe gerne Vintage-Teile mit meiner vorhandenen Garderobe –  so wie ich es  meinen Kunden empfehle. Nachdem ich nicht unbedingt ein Kleider-Typ bin, mache ich das vorwiegend mit Jacken, Mänteln, Schals, Schmuck und Schuhen aus den verschiedensten Epochen. Sehr gut stehen mir die Vierzigerjahre.

Vielen Dank für das Interview!

FLO Vintage – Nostalgische Mode
Schleifmühlgasse 15a, 1040 Wien


Faszination Vintage. Monika Seidl uncut.

Unter dem Titel Faszination Vintage  ist soeben mein Artikel für AUSTRIANFASHION.NET erschienen. Im Zuge der Recherchen habe ich einige Interviews mit Menschen, die es wissen müssen, geführt, und es ergaben sich so viele interessante Aspekte, dass ich gar nicht alle unterbringen konnte. Das ist schade, und so freue ich mich, hier einige Gedankengänge meiner Interviewpartnerinnen ungekürzt wiedergeben zu können.

Beginnen möchte ich mit Monika Seidl, Professorin für Cultural Studies und Vizestudienpräses am Institut für Anglistik der Universität Wien. 2010 initiierte sie das hervorragend besetzte internationale Symposium Fashionable Queens. Body – Power – Gender.

Flohmärkte als Party mit DJs, Swap-Events, Upcycling Workshops, Vintage- und Second Hand Shops – das Interesse an gebrauchter Mode erfreut sich großer Beliebtheit. Wie erklären Sie sich das?

Sowohl bei Flohmarkt- oder Second Hand Kleidung als auch bei Vintage Kleidung hängt die Beliebtheit sicher mit der Distanz dieser Kleidung zur schier unendlich scheinenden Reproduzierbarkeit neuer Kleidung zusammen, besonders jener, die preiswert von großen Modeketten vertrieben werden. Ein Teil aus zweiter Hand umgibt die Aura eines Originals.

Auch ein Flohmarktstück kann natürlich seinerzeit in großer Stückzahl produziert worden sein, aber zum Zeitpunkt des Ankaufs hat sich das Kleidungsstück in ein Einzelstück mit dem Mehrwert eines Originals verwandelt. Als Trägerin kann man sicher sein, dass man keinem Double begegnet, wie das bei Ware von Mango, Zara, H&M etc sehr leicht der Fall sein kann. Einfach geschnittene Teile in Primärfarben aus Kettenproduktion sind natürlich unverfänglich, aber wenn es um Muster und Modefarben geht, besteht natürlich sehr schnell die Gefahr, dass die Trägerin auswechselbar wird.

Flohmarkt, Second Hand und Vintage verweigern sich auch der Wegwerfgesellschaft sowie der ethisch nicht einwandfreien Produktion in fernen Ländern, mit der Modeketten häufig in Verbindung gebracht werden. Getragenes wieder zu tragen, gibt einem möglicherweise das Gefühl, sich dem neoliberalen Markt entzogen zu haben.

Flohmarkt und Second Hand haben diesen kulturellen Mehrwert und unterscheiden sich dadurch von Vintage Kleidern, die ja auch einen sehr hohen Marktwert haben und preislich mit hochwertiger Neuware durchaus mithalten können.

Welche Motivation vereint Celebrities und Durchschnittsmenschen auf der Suche nach alten Kleidern?

Interessant wird alte Kleidung, wenn sie an den Celebrities bemerkt und kommentiert wird und damit das Image eines Stars komplimentiert. Der jetzige Trend begann, wie allgemein bekannt, vor 10 Jahren, als Julia Roberts in einem schwarz-weißen Vintage Valentinokleid Oscarpreisträgerin für die Hauptrolle im Film Erin Brockovich wurde. Dass dieses Kleid so einschlug, verwundert nicht, denn bereits 1997 hatte Kim Basinger in L.A. Confidential eine sehr beeindruckende Auftrittsszene in einer schwarz-weißen Abendrobe.

Ein schwarz-weißes Kleid erinnert an die Zeiten der großen Stars der dreißiger und vierziger Jahre, als es noch keinen Farbfilm gab und die Diven perfekt ausgeleuchtet in schwarz-weiß das Publikum faszinierten. Die Roben in schwarz-weiß schließen an diese Tradition an und binden die Stars von heute mit dem Glanz und Glamour vergangener Zeiten.

Die Unterhaltungsindustrie spielt in diesem Zusammenhang natürlich eine tragende Rolle, indem sie wirkmächtige Identifikationsmuster vorgibt. „Alles Retro“ könnte man für viele derzeitig publikumswirksame Produktionen behaupten. Während Patricia Fields, die Stylistin von Sex in the City, die Devise ausgab – „anything goes“ – solange ein Stück Vintage dabei ist, kam dann später die Serie Mad Man völlig in Retro der späten 50er und frühen 60er Jahre daher und versucht Männer und Frauen von längst vergangenen Männlichkeits- und Weiblichkeitsidealen in Bezug auf Kleidung zu überzeugen.

Ist es nicht ein Paradoxon, wenn vergangene, altmodische – eigentlich obsolet gewordene – Mode wieder schick wird? Wie kommt es zu dieser Umwertung?

Im Bereich der Mode ist letztlich nichts wirklich obsolet; jede Zeit findet im Alten immer wieder das Neue. Das tat sie schon in der Vergangenheit als am Höhepunkt der Französischen Revolution die Mode der alten römischen Republik wieder modern wurde und Aristokratie sowie Bürgertum sich scheinbar egalitär in wallende Gewänder mit hoher „Empire“- Taille hüllten. Wichtig ist dabei immer, dass die Vergangenheit für die Gegenwart relevant gemacht wird.

Noch ein anderes Beispiel – immer dann wenn Frauen Männerrollen übernehmen, so wie während des 2. Weltkriegs, als die Männer im Feld waren und es notwendig war, dass Frauen zu Hause auch in Männerberufen arbeiteten, kommen breite Schulterpolster auf. Diese Polster imitieren die breiten Schultern der Männer und signalisieren damit Männlichkeit. Breite Schultern für Frauen gab es dann wieder in der Mode der 1980er Jahre, dem Höhepunkt der YUPPIES und DINKIES und sie stehen auch heute in Zeiten der Rezession und der Notwendigkeit des Doppeleinkommens hoch im Kurs. Kurz zurück zu Mad Men – die Mode der Wirtschaftswunderzeit kennt die Schulterpolster für Frauen freilich nicht, da ist ganz im Gegenteil die „hour glass“ – Figur mit ganz schlanker Taille, üppiger Oberweite und ausladender Hüfte ganz im Sinne einer stereotypen Weiblichkeit gefragt.

Ich würde von keiner Umwertung reden, sondern von der Bedeutsamkeit eines Bewusstseins für Zeit, was ein der Mode ureigener Aspekt ist, der mit Second Hand und Vintage stärker in den Vordergrund rückt.

Wie würden Sie Vintage definieren?

Ursprünglich bezeichnete das englische Wort „vintage“ den Ertrag, den ein Weinberg abwarf. Allerdings kam es bereits im 17. Jahrhundert zu einer Einengung des Begriffs auf seltenen und guten Ertrag eines Weinbergs. Damit bekommt vintage die Aura des Besonderen, was dem Wort auch bleibt. Während sich ein Mann im 20. Jahrhundert eher mit einem Vintage car, einer Vintage Uhr oder bestenfalls mit einem Vintage Tweedsakko schmückt, ist die Vintage Mode, so wie wir sie heute verstehen, eher eine weibliche Domäne.

Eine Sache finde ich bei der Begriffsbestimmung noch interessant: Man hat den Eindruck, dass die wahre Vintage Mode, wie das berühmte Kleid von Julia Roberts, Markenmode ist. Gucci, Chanel oder eben Valentino muss es schon sein, damit auch der Glamour-Faktor passt.

Was aber ist mit den von Schneiderinnen und Schneidern gefertigten Kleidern? Schließlich war es bis weit in die 1970er Jahre in besseren Kreisen durchaus üblich, sich von Schneiderinnen des Vertrauens einkleiden zu lassen. Denn nur dann wurde wirklich auf Figur angepasst, und das gute Stück saß wie angegossen; sollte sich die Figur verändern, musste eben auch die Schneiderpuppe mit Pölsterchen an gewissen Stellen mitwachsen. Sind diese handgefertigten, auf Figur gearbeiteten Teile heute genau so gefragt wie Markenmode?

Vintage Mode im Sinne von Schneidermode zu tragen, heißt ja dann, sich an fremde Körper außerhalb der Größennorm anzupassen. Die Menschheit schießt ja bekanntlich in die Höhe, ist dann Vintage die Domäne der Kleinen? Vielleicht erklärt diese enge Bindung von Vintage an vergangene Körper die Tatsache, dass Vintage Mode stark weiblich konnotiert ist. Kein ausgewachsener 18-jähriger wird sich in den Sonntagsanzug meines Großvaters zwängen können und dabei dem Reiz von Dreiviertelhosen erliegen. Für Männer kommt wahrscheinlich Vintage nur in Form von Leder, Militär oder eben Tweed in Frage.

Tragen Sie persönlich Vintage?

Ich habe ein paar Stücke von meiner bereits verstorbenen Mutter und Tante, die ich gerne trage, weil sie in diesen Kleidern weiterleben. Die beiden Frauen waren kleiner als ich, sodass sich die Möglichkeiten sehr einschränken. Allerdings habe ich ein Lieblingsstück, das ich gerne ausführe, einen Anorak aus den 30er oder 40er Jahren, schwarz, rot abgesteppt und aus schwerem Baumwollmaterial, sehr weit und komfortabel geschnitten und sogar die Ärmel sind mir nicht zu kurz. Auch muss ich zugeben, dass man ab einem gewissen Alter selbst Vintage im Kasten hat. Qualitätsvolle Arbeit überdauert Jahre und gehört, um eine Prägung Susanne Bisovskys zu verwenden, zur ganz persönlichen „Everlasting Collection“.

Nochmals vielen Dank für das Interview! 

Ausstellung: Vanity Mode/Fotografie aus der Sammlung F.C. Gundlach

Das Wiener Museumsquartier hat die Ausstellung sicherheitshalber gleich mal Vanity Fair getauft – schließlich geht es ja um Modefotografie. Der Titel Vanity bezieht sich aber mit seinem Verweis auf die schöne Vergänglichkeit schlicht und einfach auf den Wandel der medialen Selbstdarstellung der Gesellschaft in der Modefotografie (vgl. z.B. hier).

Die Ausstellung widmet sich mit rund 200 Werken aus der Sammlung F.C. Gundlach dem inszenierten Bild der Kleidermode und der Ästhetik der Modefotografie. Dazu gibt es ein buntes Rahmenprogramm, unter anderem die Projektpräsentation Maßanfertigung von Designer Petar Petrov oder eine illustre Gesprächsrunde zum Thema Printmagazin vs. Blog. Auch eine Surprise-Performance in Kooperation mit der Modeklasse der Universität für angewandte Kunst Wien, Klasse Bernhard Willhelm ist – noch ohne Datum – angekündigt.


Vanity Mode/Fotografie aus der Sammlung F.C. Gundlach
Kunsthalle Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien
21. Oktober 2011 bis 12. Februar 2012, halle 1
Täglich 10 – 19 Uhr, Do 10 – 21 Uhr
Eröffnung: Donnerstag, 20. Oktober 2011, 19 Uhr

Mit Arbeiten von:
Richard Avedon, Lillian Bassman, Cecil Beaton, Sibylle Bergemann, Erwin Blumenfeld, Guy Bourdin, Louise Dahl Wolfe, Hubs Flöter, Ralph Gibson, F.C. Gundlach, Horst P. Horst, George Hoyningen Huene, George Hurrell, William Klein, Nick Knight, David LaChapelle, Edgar Leciejewski, Zoe Leonard, Leon Levinstein, Peter Lindbergh, Gjon Mili, Sarah Moon, Armin Morbach, Helmut Newton, Irving Penn, Regina Relang, Kristian Schuller, Melvin Sokolsky, Deborah Turbeville, Yva, Imre von Santho, Wols

Alter Hut und neue Mode

Das Grazer Joanneum widmet sich mit seinen kulturhistorischen Beständen auch immer wieder dem Kunsthandwerk. Ab 20. Oktober 2011 ist im Museum im Palais die Ausstellung Alter Hut und neue Mode zu sehen, die Einblicke in die Hutmode der letzten 170 Jahre geben, diese aber gleichzeitig in Beziehung mit neuen Interpretationen aus der Hand der Grazer Meister-Modistin Christine Rohr setzen möchte.

Die aktuellen Modelle nehmen historische Ideen und Materialien auf und übersetzen Extravaganzen von einst in die Formensprache von heute – so wird ein Damenhut aus dem Jahr 1840 einer Kreation in Form des Grazer Uhrturms gegenübergestellt.

Zitat: Pressetext

Ausstellung: Alter Hut und neue Mode
Museum im Palais, Sackstraße 16, 8010 Graz
20.10.2011 bis 18.03.2012
Eröffnung mit Modenschau: Mittwoch, 19.10.2011, 19 Uhr

Bild: UMJ