
Luxus, das bedeutet für Karin Oèbster eine besondere Qualität, die man erst auf den zweiten Blick erkennt. Für ihr Label Kayiko setzt sie daher auch nur hochwertige Materialien wie Baumwolle und Leinen aus Italien oder der Schweiz ein, und das sieht und spürt man sofort.

Die Schnittkonstruktion wirkt auf den ersten Blick einfach und ist trotzdem verschwenderisch, so gibt es oft – ähnlich wie beim japanischen Kimono – keine Schulternaht. Dazu kommen schöne Details wie nach aussen gelegte, eingefasste Nähte und Taschen oder bewusst an den Rand gelegte Stoffkanten, was ein hohes Maß an Präzision verlangt. Von alldem konnte ich mich heute beim Fotoshooting der aktuellen Frühjahr/Sommer Kollektion überzeugen.

Bei Mischa Nawrata im Studio herrschte entspannte und dennoch konzentrierte Sonntagsstimmung. Modell standen zwei treue Kayiko-Testimonials, die eigentlich auf ganz anderem Gebiet Vollprofis sind: Rosemarie Regner als Sales Director bei Starwood Hotels (Imperial, Bristol…) und Burgtheater Schauspieler Johannes Krisch (auch bekannt aus Götz Spielmanns letzten Film Revanche). Man merkt, dass sie sich in den Sachen gut fühlen.

Kayiko gibt es schon gut 10 Jahre. Zwei Kollektionen für Damen und Herren werden pro Jahr in limitierter Auflage in Österreich produziert, zusätzlich fertigt Karin Oèbster auch exklusive Unikate an.
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Vielsagend finde ich immer wieder den Vergleich mit Schaufenstern in anderen Städten. Sucht mal bei Modelizing nach Chanel und Vuitton! Chanel in Soho treibt’s natürlich ein bisschen gewagter, und Loius Vuitton zieht das Erscheinungsbild wohl total durch. Globaler Look & Fell par excellence.
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Als da wären: Smoking, Smokinghemd, Smokingmasche, Kummerbund, Schal, Frack, Frackweste, Frackhemd, Masche, Schal, Handschuhe, Frackhemd, Frackmasche, Smokinghemd, Lackschuhe, Escarpin, Hosenträger, Knopfset für Frack , Knopfset für Smoking, Schal, Sockenhalter, Strümpfe…
Fotos: Tschilp.com
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Seit Margiela auch offiziell nicht mehr Margiela ist, haben die Diskussionen um den Anteil des Gründers an den ohnehin schon länger vom Diesel-Konzern produzierten Kollektionen ein Ende, die Modewelt stellt sich langsam aber sicher auf die Tatsache ein, dass das Werk beendet ist. Und zwar in mehrfacher Hinsicht.
Quasi die Vollendung – und wenn’s gut geht meist auch Cash-Cow jedes Modeunternehmens – wurde Mitte Jänner in Paris präsentiert und letzte Woche exklusiv bei Colette pre-gelauncht: Das Parfum.

Den, wie man in der Fachsprache sagt, grünen Duft – die Idee dazu stammte wohl noch vom Meister persönlich – kreierte Nase Daniela Andrier, die auch für Pradas L’Eau Ambrée verantwortlich zeichnet. Als Name wählte man origineller Weise “(untitled)”.
Welche Linien Diesel langfristig weiterführen wird, ist noch nicht ganz klar. Der Vergangenheit gehört aber jedenfalls die authentische Artisanal Collection an, einer Art Haute Couture Version von Martin Margiela. Auch in dieser Hinsicht ist also das Oeuvre ist komplett. Vorbereitungen für eine erste große Versteigerung von 1000 (!) Sammlerstücken laufen schon.
Und auch so manche Boutique wird sich demnächst vom Label Margiela verabschieden und ihr Sortiment auf etwas anderes umstellen. Vielleicht auf einen anderen Belgier…
- Ausführliche Parfum-Review sowie Infos zur Duftkomposition bei The Scented Salamander
- Empfehlenswerter Artikel u.a. zum Thema Margiela-Versteigerung in der NY Times
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Was macht Bruno Pieters? Nachdem er bereits vergangenen Herbst die Kreativdirektion bei Boss Orange zurückgelegt hat, schließt er nun auch sein eigenes, seit neun Jahren bestehendes Label.
Kollektionsteile aus dem Archiv werden beim Antwerpener Konzeptstore RA13 – auch online! – verkauft. Mit dem Erlös soll laut Vogue UK eine indische Wohltätigkeitsorganisation für Kinder unterstützt werden.
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