Windowshopping: Song

 

Seit rund 14 Jahren bereichert das Song-Universum die Wiener Boutiquen-Szene mit einer immer spannenden Mischung aus Avantgarde Mode, Kunst und immer mehr Möbeldesign. Zum Beispiel von Niederländer Piet Hein Eek. Möbel unbedingt anfassen, die seidige Glätte der unzähligen versiegelten, alten Lackschichten ist verblüffend! Mehr über den sympathischen Visionär gibt es in einem ausführlichen Video aus dem in Designfragen stets verlässlichen Gestalten Verlag.

Winter Windows

Louis Vuitton

Nächtliche Spaziergänge durch die Wiener Innenstadt finde ich häufig entspannender als irgendwo drinnen zu sein. Nebst Besichtigung der Weihnachtsbeleuchtung wird dabei natürlich auch die aktuelle Auslagensituation begutachtet.

Chanel Chanel

Am Kohlmarkt könnte man sich derzeit von den vielen Vorschlägen für kleine und große Gaben bei Chanel inspirieren lassen oder sich für den Winterurlaub in wärmeren Gefilden mit der Cruise Collection von Loius Vuitton eindecken.

Condotti Primrose

Und in der Seilergasse funkeln an einem Ende Diskokugeln mit Abendhighheels um die Wette während am anderen englische Zurückhaltung in romantisch winterlicher Szenerie regiert, was auch an der Absatzhöhe deutlich zu erkennen ist.

Und wer sich mehr für die New Yorker Schaufensterwelt interessiert, wird bei Modelizing bestimmt glücklich.

Alle Jahre wieder…

Ich mag glitzernden Klunker nicht besonders. An mir meine ich. Aber der Faszination, die funklende Dinge ausstrahlen, kann ich mich nicht wirklich entziehen. Die blitzenden und spiegelnden Accessoires im Wiener Prada Store, noch dazu auf einer Drehscheibe drapiert, übten neulich abends beinahe magische Anziehungskräfte aus.


Und nachdem letzten Samstag die feierliche Illuminierung des Weihnachtsbaums vor dem Wiener Rathaus stattfand, freue mich jetzt auf die Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt und hoffentlich viele festliche Auslagen. Obwohl – bei letzterem könnte sich der Wiener Handel mal in New York oder London inspirieren lassen.

Fotos, Video: Tschilp.com

Mitch & Co: Luxus sieht anders aus

Wenn man eigene Wege geht, kann breite Popularität nur gut sein. Michael Michalsky, war 11 Jahre lang bei Adidas Chefdesigner. Dort hat er zweifellos Großartiges geleistet, wie etwa im Managermagazin voriges Jahr ausführlich zu lesen war. Es ist wichtig, das zu wissen, denn bevor Adidas als Brand wieder uncool wird, darf das Image ruhig auch ein bisschen auf die Bekleidungsschiene von Tchibo abfärben.

Die Mitch & Co Auslage schaut in jeder Filiale exakt gleich aus Mitch & Co: aber billig is schon

Mitch & Co ist da, die Sportswear-Basics by Michael Michalsky für Tchibo. Die Idee dahinter ist reine PR: „Die Etablierung eines neuen Modelabels, das modische Basics in erstklassiger Designqualität zu fairen Preisen für junge und jung gebliebene, modebewusste Menschen anbietet.“

Mitch & Co: Luxus sieht anders aus

Erstklassig? Modebewusst? Schon mal genauer hingesehen? Das schaut für mich ganz einfach wie stinknormale, billige Lizenzware aus. Und die antiquierte Ansage, mit der auch ich noch aufgewachsen bin (oops, bin ich jetzt die Zielgruppe?), „Luxus ist, etwas hochwertiges, langlebiges zu besitzen„, sehe ich da ganz und gar nicht realisiert. Abgesehen davon ist der ultimative Luxus doch wohl, überhaupt nicht darüber nachdenken zu müssen ;-)