Archiv des Tags ‘A.P.C.’

Michaela tschilpt

A.P.C. Online Sale

30. Juni 2009 17:09, by Michaela

APC Online Sale

Das hätte ich ja beinahe vergessen. Für alle, die den braven, französischen, halb preppy halb Hamilton (oh ich hätte auch gerne ein Haus bei Ramatuelle!) Stil für Buben und Mädchen schätzen:  APC hat Ausverkauf.

Irgendwie muss ich bei der diesjährigen APC Sommerkollektion  immer an die unvergleichliche Adjani in Ein mörderischer Sommer denken, obwohl das Kostüm dort schon deutlich mehr 80-er ist. Das Gefühl passt jedenfalls gut.

Isabelle Adjani in L'Eté meurtrier

Shop gibt’s in Wien zwar noch immer keinen, aber ein paar Teile führt Mühlbauer in der Seilergasse.

Michaela tschilpt

Online-Sale bei A.P.C.. Shipping worldwide!

9. Januar 2008 22:00, by Michaela

Wie gesagt: Die Aussichten für Mode und Online sind blendend. Und das französische Label A.P.C. – kurz für “Atelier Production Creation” – macht vor wies geht. Im auf das Wesentliche reduzierten, gut durchdachten Onlineshop gibt’s jetzt schlichte Teile für Männer und Frauen um die Hälfte. Geliefert wird weltweit – keine halben Sachen also. Wer noch etwas aus dem Abverkauf erwischen will, sollte sich aber beeilen!

Sale bei A.P.C., Jacke z.B. 140 statt 280 Euro

A.P.C. – im letzten Indie gibt’s dazu ein etwas krampfhaft kritisch sein wollendes Portrait ist in Wien übrigens nicht erhältlich.

Michaela tschilpt

Indie Magazin: fesch und ein bisserl schlampig

5. Dezember 2007 18:12, by Michaela

Schon als es sich noch Indie-Go nennen durfte (da gab es, wenn ich mich recht erinnere, rechtliche Namensstreitigkeiten), mochte ich Indie. Das vierteljährliche Lifestyle-Journal, das jetzt schon in 17. Nummer erschienen ist, gehört zweifellos zu den ambitioniertesten Fashion- Music- Culture- Printprodukten des Landes.

Und nicht nur das. Die internationale, englischsprachige Ausgabe wird laut Indie-Myspace in ziemlich allen wichtigen Anzeigenmärkten (England, Frankreich, Italien, Spanien, Schweden, der Türkei, den USA, Canada, Australien, Taiwan, Hong Kong and Japan) vertrieben.

Indie Cover, aktuelles Winterheft Indie, aktuelles Winterheft Indie, aktuelles Winterheft

Die Bild-Strecken sind ok bis sehr gut fotografiert, das Layout ist klar und großzügig ausgelegt, und der Druck auf glänzendem Offset-Papier vergleichsweise hoher Grammatur duftet schön fett. Irgendwie denkt man beinahe an das britische I-D, das wohl auch ein bisschen Pate gestanden haben dürfte.

Trotzdem ließ mir bei der Lektüre des aktuellen Heftes Manches keine Ruhe. Das Portrait über Jean Touitou, Gründerfigur des Modeunternehmens A.P.C. zum Beispiel: Dass die Autorin die Entwicklung des “Atelier de Production et de Création” seit 1987 von einem Studio mit stark reduzierten Entwürfen und politisch links orientiertem Umfeld zu einer Firma mit 40 Millionen Euro Jahresumsatz etwas platt als Konvertierung vom Kommunismus zum Kapitalismus interpretiert, ist schon seltsam genug. Dann noch die Frage, ob es “… am Ende nicht konsequent (wäre), sich der Mode komplett zu verweigern… ” – was soll man sich dazu bitte vorstellen? Revoluzzer haben gefälligst arm zu bleiben oder wie?

APC Story APC Story, rechte Spalte oben, man beachte den rechten Rand APC Story, rechte Spalte unten, Schluß des Artikels. Oder doch nicht?

Aber egal, denn die letzten Weisheiten werden uns ohnehin vorenthalten. Oder habe nur ich in meiner Ausgabe den Klassiker des Layout-Missgeschicks: Foto rutscht über Textspalte? Der Schluß des Artikels wirkt damit jedenfalls auch nicht wirklich erhellend.