8 Fragen an Pebelle

Seit Myspace-Zeiten bekannt (wieso kommt mir das so lange vor?), im samstag Shop in echt entdeckt, und jetzt zum Interview gebeten: Petra Isabelle Kraeutner aka Pebelle.

Wer ist Pebelle?

Pebelle steht für Petra-Isabelle, mein Name.

Woher kommt Pebelle?

Aus Transdanubien.

Wo will Pebelle hin?

Einmal um die ganze Welt.

Was unterscheidet Pebelle von anderen Labels?

Pebelle hat eine ganz eigene Handschrift, die auf dem Textildesign und der eigenen färbetechnischen Handschrift basiert.

Wie finanziert sich das Label, gibt es z.B. auch internationale Präsentationen?

Bisher ist das meiste selbst bzw. durch Verkaufserlöse finanziert – ich bin aber gerade im Prozess mich zusätzlich um eine Förderung bei departure zu bewerben.

Was hältst du von der österreichischen Modeförderung?

Diese Frage kann ich erst beantworten wenn ich diese Prozesse selbst durchgelebt habe. Generell bin ich sehr froh, dass es doch einige Stellen gibt, die versuchen, die aufstrebende Modeszene zu unterstützen.

Was fällt dir  zu “Mode in Wien” ein?

Wien ist ein guter Background um Mode in Szene zu setzen, nur für den Modekonsumenten wünsche ich mir ein bisschen mehr Mut.

Anarchistischer Kombinieren und Stile brechen – nach dem Motto “aus Chaos entsteht Neues”.

Für die Modestadt Wien wünsche ich mir mehr Aktion, weniger Bürokratie, um kreative Kräfte nicht schon im Keim zu ersticken und kurzzeitige, spontane Projekte umsetzbarer zu machen.

Was sollte unbedingt sonst noch über Pebelle gesagt werden?

Pebelle und superated arbeiten gerade an einer Kollaboration, Teile daraus wurden gerade in Maastricht am Fashionclash gezeigt.

Im Rahmen der Fish n’ Chips, Twice Please?! – Ausstellung wird Pebelle als Gastdesignerin ab 5. Juli für eine Woche in einer textilen Installation Ihre Arbeiten präsentieren.

Ende Juni präsentiert Pebelle zusammen mit superated in Paris im Another Showroom.

Ausserdem ist ein weiterer Fashion Mob in Zusammenarbeit mit Mario Soldo und seiner Mother Agency geplant.

Im Herbst plane ich einen Sale Event in London abzuhalten.

Volles Programm also. Tschilp sagt Danke für das Interview und wünscht viel Erfolg!

Auf den Fotos sind übrigens Stücke der aktuellen, limitierten Body-Tights Linie von Pebelle zu sehen, sie sind derzeit exklusiv im samstag Shop in 1040 Wien erhältlich.

Dieser Beitrag ist Teil einer Serie von Emailinterviews mit österreichischen Designerinnen und Designern.

Fotos: Michele Pauty

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One Response to 8 Fragen an Pebelle

  1. ich würde mir für die Modeschaffenden ebenfalls ein bisschen mehr Mut wünschen, weil mein Konzept „alten Ramsch von hoher Qualität“ im Sack & Pack anzubieten, hat auch nur eine einzige Designerin geschafft anzunehmen, obwohl „Alle“ Stücke alter Kollektionen rumhängen haben. Und wenn man’s namentlich nicht identifiziert haben möchte, braucht man ja nur das Etikett raustrennen.
    Meine KundInnen kaufen nämlich auch Stücke, wo von vornherein gar keines drinnen ist.
    Und das ist nicht der einzige Punkt, wo ich die wiener Situation reichlich unflexibel bis wenig spielerisch finde,

    LG Gabriele

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