8 Fragen an Mark&Julia

Am Samstag, den 9. April feiert ein blutjunges österreichisches Modelabel seine allererste Kollektion. Mark und Julia waren so nett und haben trotz Launch-Stress meine berühmt-berüchtigten 8 Fragen beantwortet.

Wer ist Mark&Julia?
Mark Baigent und Julia Rupertsberger haben 2010 das Label Mark&Julia gegründet. Wir sind zwei Modebesessene, die ihre Fantasie mit anderen teilen wollen. Wir lernten uns vor 6 Jahren auf der Modeschule in Linz kennen. Nach vielen gemeinsamen kreativen und ereignisreichen Jahren entschlossen wir uns ein Modelabel zu gründen. Von den identen Vorstellungen von Ästethik und Seelenverwandtschaft geprägt entwickelten wir unsere erste Kollektion TRIGONOMIA.

Woher kommt Mark&Julia?

Wir kommen aus Oberösterreich. Mark aus Wels und Julia aus Peuerbach. Wir zogen nach Wien, um dort zu leben und unseren Traum zu verwirklichen.
Wo will Mark&Julia hin?
Wir möchten uns am nationalen sowie internationalen Modemarkt behaupten, unsere Ideen umsetzen und davon leben können.

Was unterscheidet Mark&Julia von anderen Labels?

Jedes Label unterscheidet sich durch seinen eigenen Stil, somit hat Mark&Julia auch einen eigenen Stil geschaffen. Eine eigene Zielgruppe und eine eigene Sprache. Unser Wert liegt vermehrt darin die persönliche Basis mit unserer Zielgruppe nicht zu verlieren. Deswegen sind wir auch auf Facebook und Twitter vertreten.
Der größte Unterschied liegt wahrscheinlich im Alter, wir kennen nicht so viele Designer die in unserem alter sind :)

Ihr lanciert gerade eure allererste Kollektion, könntet ihr ein bisschen darüber erzählen, wie da eure Herangehensweise war?

Wir begannen damit, erst Ideen zu sammeln, setzten uns zusammen und warfen uns Einfälle an den Kopf. Dabei ergab sich nach und nach das Konzept der Trigonometrie, was sich eigentlich nur auf die Verwendung von dreieckigen Formen bezieht.

Und sobald wir diesen roten Faden hatten, ging die Erzeugung einer harmonischen Kollektion recht schnell. Dadurch entstanden keine Mark-Teile und Julia-Teile sondern es ergab sich eine einheitliche Linie.

Schnitt- und Nähnächte folgten, bis schließlich der Großteil fertig war. Es gab natürlich auch kleine Helferlein, Julias Großmutter, die extra die große Reise nach Wien antrat um Ihre Enkelin zu unterstützen.

Finanziell ist das ganze durch unsere Nebenjobs, Ansparungen unsererseits und die Unterstützung der Eltern möglich.

Wie seht ihr die österreichische Modeförderung?

In Österreich sind wir wirklich gesegnet mit Möglichkeiten der Förderung. Auch wir haben unsere Arbeit bis jetzt bei Unit F eingereicht. Leider ist es zu keiner Förderung gekommen. Wir werden es aber solange versuchen bis man einsieht wie toll wir sind. ;)

Was fällt euch zu „Mode in Wien“ ein?

Wir würden Wien nicht als Modestadt bezeichnen. Jedoch gibt es sehr wohl wahnsinnig tolle Designer und Künstler, deren Arbeit international mithalten kann. Was den Stil und Umgang mit Mode im Allgemeinen betrifft, ist Wien aber trotzdem einfach vielleicht NOCH zu steif und engstirnig. Es fehlt die Leichtigkeit und Liberalität im Spiel mit der Mode. Wien könnte ruhig ein bisschen mehr Risikobereitschaft vertragen und sich mit schrägen Charakteren schmücken!

Was sollte unbedingt noch über „Mark&Julia“ gesagt werden?

Die nächste Kollektion wird „Bound“ heißen. Mark&Julia zeigt sich mit „Bound S/S 2012“ exhibitionistisch und kehrt das Innere nach außen. Es werden Ebenen und Strukturen erzeugt. Dies geschieht durch teilweise unterbrochene Jacken, Kleider, Röcke und sonstige Teile.

Diese, aus komplexen Schnitteilen bestehenden „Körperhüllen“, erhalten den durchscheinenden Charakter durch verschiedene Techniken. Es werden gewisse Schnittteile durch gespannte Kordeln und Bänder, Schnallen  und sonstige textile Verbindungen ersetzt.

Man kann so darunterliegende Ebenen freigeben und einen immer wieder anderen Effekt erzielen. So kann man mit dem eigenen Stil und verschiedenen Materialien und Farben spielen. Es kommt weiters die Individualität und Experimentierfreudigkeit unseres neugeborenen Labels zur Geltung.

Wir werden außerdem Wert auf ethnisch korrekt produzierte Materialien legen und zeigen, dass sich außergewöhnliches Design mit Organic Fabrics verbinden lässt. Dies zieht kreative und umweltbewusste Menschen an und ist in der heutigen Zeit ein ausschlaggebender Punkt.

Vielen Dank für das Interview!

TRIGONOMIA H/W 2011/12 Launchparty
Samstag, 9. April 2011, ab 23 Uhr
Crom, Mariahilferstraße 101/3 (Hof), 1060 Wien
DJ-Line Up: Pinie Wang (Myyy Bitch Club), Mia Legenstein, Orangutanklaus
Eintritt: 5€

8 Fragen an Pebelle

Seit Myspace-Zeiten bekannt (wieso kommt mir das so lange vor?), im samstag Shop in echt entdeckt, und jetzt zum Interview gebeten: Petra Isabelle Kraeutner aka Pebelle.

Wer ist Pebelle?

Pebelle steht für Petra-Isabelle, mein Name.

Woher kommt Pebelle?

Aus Transdanubien.

Wo will Pebelle hin?

Einmal um die ganze Welt.

Was unterscheidet Pebelle von anderen Labels?

Pebelle hat eine ganz eigene Handschrift, die auf dem Textildesign und der eigenen färbetechnischen Handschrift basiert.

Wie finanziert sich das Label, gibt es z.B. auch internationale Präsentationen?

Bisher ist das meiste selbst bzw. durch Verkaufserlöse finanziert – ich bin aber gerade im Prozess mich zusätzlich um eine Förderung bei departure zu bewerben.

Was hältst du von der österreichischen Modeförderung?

Diese Frage kann ich erst beantworten wenn ich diese Prozesse selbst durchgelebt habe. Generell bin ich sehr froh, dass es doch einige Stellen gibt, die versuchen, die aufstrebende Modeszene zu unterstützen.

Was fällt dir  zu „Mode in Wien“ ein?

Wien ist ein guter Background um Mode in Szene zu setzen, nur für den Modekonsumenten wünsche ich mir ein bisschen mehr Mut.

Anarchistischer Kombinieren und Stile brechen – nach dem Motto „aus Chaos entsteht Neues“.

Für die Modestadt Wien wünsche ich mir mehr Aktion, weniger Bürokratie, um kreative Kräfte nicht schon im Keim zu ersticken und kurzzeitige, spontane Projekte umsetzbarer zu machen.

Was sollte unbedingt sonst noch über Pebelle gesagt werden?

Pebelle und superated arbeiten gerade an einer Kollaboration, Teile daraus wurden gerade in Maastricht am Fashionclash gezeigt.

Im Rahmen der Fish n‘ Chips, Twice Please?! – Ausstellung wird Pebelle als Gastdesignerin ab 5. Juli für eine Woche in einer textilen Installation Ihre Arbeiten präsentieren.

Ende Juni präsentiert Pebelle zusammen mit superated in Paris im Another Showroom.

Ausserdem ist ein weiterer Fashion Mob in Zusammenarbeit mit Mario Soldo und seiner Mother Agency geplant.

Im Herbst plane ich einen Sale Event in London abzuhalten.

Volles Programm also. Tschilp sagt Danke für das Interview und wünscht viel Erfolg!

Auf den Fotos sind übrigens Stücke der aktuellen, limitierten Body-Tights Linie von Pebelle zu sehen, sie sind derzeit exklusiv im samstag Shop in 1040 Wien erhältlich.

Dieser Beitrag ist Teil einer Serie von Emailinterviews mit österreichischen Designerinnen und Designern.

Fotos: Michele Pauty

Das österreichische Label mija t. rosa im 8-Fragen Interview

mija t. rosa, Kollektion Herbst/Winter 09/10, Foto: Gerhard Wasserbauer

Unter dem Titel a woman under the influence präsentiert das österreichische Label mija t. rosa am 11. September im Wiener WUK die aktuelle Herbst/Winter Kollektion. Angelehnt an den gleichnamigen Film von John Cassavetes wird das Kleid als Symbol für gesellschaftliche Normierung zum Thema einer Tanzperformance.

Die Designerin hinter mija t. rosa, Julia Cepp hat für Tschilp unsere 8 Fragen beantwortet.

Wer ist mija t. rosa?

mija t. rosa ist der Labelname, den ich mir 2001 gewählt habe. Es ist ein Anagramm des Mädchennamens meiner Großmutter, Maria Jost. In gewisser Weise ist meine Modearbeit immer auch ihr gewidmet.

Ein eigener Labelname stimmt für mich mehr als unter „Julia Cepp“ Mode zu machen, weil das Endergebnis ja nie das alleinige Werk der Designerin ist. Ohne die vielen kreativen Partnerschaften, ohne Institutionen, die Ressourcen zur Verfügung stellen, ohne die ganzen fleissigen Ameisen bleiben Ideen immer nur Ideen.

Woher kommt mija t. rosa?

Es steckt im Labelnamen, dass meine Auseinandersetzung mit den Themen, die mich heute noch beschäftigen, weit in meine eigene Geschichte zurückreichen: Mich interessieren Frauen und ihre Fähigkeiten sich zu behaupten. Aber auch ihr Scheitern bei dem Versuch sich zu behaupten.

Es sind ganz bestimmte Frauenfiguren, die ich für mich entdecke und mit denen ich mich dann ausführlich beschäftige. Oft sind das Figuren aus Filmen, wobei dann auch die Schauspielerin interessant sein kann. Eine Schauspielerin eignet sich eine Filmfigur an, um sie authentisch darzustellen. Ich eigne mir ein Stück weit beide Persönlichkeiten an, die fiktive wie die reale, um eine Kollektion zu entwerfen.

Wo will mija t. rosa hin?

Natürlich in eine vielversprechende Zukunft. Ich habe aber gelernt, dass zu weit im Voraus zu planen die Kraft für den Moment rauben kann.

Was unterscheidet  mija t. rosa von anderen Labels?

Das kommt sehr auf den Standpunkt an. Oberflächlich betrachtet ist gerade Mode etwas, wo man versucht ist zu sagen, das gibt es alles schon, war schon mal da. So gesehen mache ich Mode wie viele andere auch.

Aber dieser Standpunkt ist nicht meiner. Und auch nicht der von Frauen, die mija t. rosa Sachen tragen. Die wissen sehr genau worum es mir geht. Alle Designerinnen, die unabhängig und selbstbestimmt arbeiten haben ihre Themen, Vorlieben und Techniken und jede hat ihren eigenen Kosmos an Ideen.

Wie finanziert sich das Label, gibt es z.B. auch internationale Präsentationen?

Interessant, dass genau diese zwei Themen in einer einzigen Frage auftauchen. Die Finanzierung eines Modelabels unterscheidet sich kaum von der Finanzierung jedes anderen Unternehmens.

Der Sammelbegriff für den Zustand in dem sich mija t. rosa befindet, ist „Start-Up“, und als solches habe ich Unterstützung bei departure, unit f und Mingo gefunden. Wenn mija t. rosa kein Jungunternehmen mehr ist, finanziert sich das Label über den Verkauf der Kollektionen.

Internationale Präsentationen behandle ich genauso wie nationale: Zuerst wird budgetiert und geplant, dann wird präsentiert. Wenn z.B. eine Show in Tokyo interessant wird, werde ich sie bestimmt machen.

Wie sehen Sie die österreichische Modeförderung?

Wenn Österreich eine lebendige Kultur möchte, muß Mode so wie Kunst, Tanz, Literatur und Musik gefördert werden. Das Aufblühen einer eigenständigen österreichischen Modeszene in den letzten Jahren ist ein Zeichen dafür, dass die Förderungs-Konzepte bei aller Kritik gegriffen haben.

Was fällt Ihnen  zu „Mode in Wien“ ein?

Es gibt mittlerweile eine Szene hier, es gibt jedes Jahr fixe Modeevents, die bestimmte Leute ansprechen. Das ist gut. Der Begriff Mode wird auch in Wien zunehmend im Zusammenhang mit Design verwendet  und ist nicht mehr gleichbedeutend mit Trend.

Was sollte unbedingt sonst noch über mija t. rosa gesagt werden?

Am 11. September wird die Herbst/Winterkollektion von „a woman under the influence“ im Wiener WUK präsentiert. Die Choreographin Andrea Schmidt gestaltet die Show. So wird das Thema meines Jahresprojektes nochmal auf einer anderen Ebene reflektiert.

Vielen Dank für das Interview!

Foto: Gerhard Wasserbauer

Show mija t. rosa
Freitag, 11. 9. 2009, 20 Uhr
Projektraum im WUK
, 1090 Wien
Anmeldung unter http://www.mija-t-rosa.com/anmeldung/

Showroom/Shop Wien: glanz & gloria
Vernissage: Dienstag, 15. 9. 2009, 18:30 Uhr

Showroom/Shop Graz
: Pell Mell
Vernissage: Freitag, 23. 10. 2009, 17 Uhr

Dieser Beitrag ist Teil einer Serie von Emailinterviews mit österreichischen Designerinnen und Designern.

8 Fragen an Anna Aichinger

Anna Aichinger, Foto: Irina Gavrich

Porträt Anna Aichinger: Irina Gavrich

Anna Aichinger gehört wie so manches anspruchsvolle österreichische Label zu denjenigen, die international bisweilen besser bekannt und vertreten sind als hier. 2006 gegründet produziert Anna Aichinger Mode, der es bestens gelingt einen mehr puristischen Ansatz mit Sex Appeal zu verbinden.

Ich freue mich, dass sie für Tschilp nicht nur die 8 Fragen beantwortet sondern auch Runway Fotos ihrer aktuellen Herbst/Winter-Kollektion – extra Beitrag dazu coming soon! – zur Verfügung gestellt hat.

Zur Einstimmung gibt’s schonmal das Video von der Wien now! Fashion Show, die im heurigen Frühjahr gemeinsam mit dem Vienna Products Fashion Cluster, einem Projekt mit der Wirtschaftskammer, in Tokyo präsentiert wurde.


Wer ist Anna Aichinger?

Ich und mein Team, bestehend aus meinem Bruder Max Aichinger, Kathrin Gromek und Daniela Daskalova.

Woher kommt Anna Aichinger?

Wien.

Wo will Anna Aichinger hin?

Rund um die Welt.

Was unterscheidet Anna Aichinger von anderen Labels?

Das Endprodukt.

Wie finanziert sich das Label, wie kann man sich z.B. internationale Präsentationen leisten?

Durch den Verkauf  der Kollektionen, Förderung sowie Nebenprojekten.
Bei der  Fahion Week in Paris verzichte ich auf eine kostenintensive Show und konzentriere mich auf eine reine Verkaufspräsentation in einem Showroom.

Wie siehst du die österreichische Modeförderung?

Es ist positiv, dass es sie gibt. Österreichs Modeszene würde anders aussehen, wenn es sie nicht geben würde.

Aber von der Struktur her wäre sie doch noch wesentlich zu verbessern. Andere Systeme, wie zum Beispiel das britische, funktionieren weitaus effektiver was die Endresultate betrifft.

Was fällt dir  zu „Mode in Wien“ ein?

… genausoviel wie zu Mode aus Paris, London , New York oder Antwerpen.

Danke für das Interview.

Dieser Beitrag ist Teil einer Serie von Emailinterviews mit österreichischen Designerinnen und Designern.

8 Fragen an Karin Maislinger, kontiki

kontiki, Modell "rotor", Foto: kontiki kontiki, Modell "rotor", Foto: kontiki

Am 17. Juni werden in New York zum dritten Mal die Independent Handbag Designer Awards vergeben. Karin Maislinger hat mit ihrem Label kontiki, das für seine funktionellen Taschen aus recycelten Fahrradschläuchen bekannt ist, die Nominierung in der Kategorie „Best Green Handbag“ geschafft. Ein guter Grund, um sie zum 8 Fragen Interview zu einzuladen.

Wer ist kontiki?

Gründerin und Designerin von kontiki ist Karin Maislinger.

Woher kommt kontiki?

Karin Maislinger/ geboren in Salzburg, anschließend Kindsein in Wels inmitten zahlreicher Hochhausneubauten am Stadtrand nebst Schottergrube und Bauernhausrelikten, Pubertät im idyllischen Senioren-Kurort Bad Wimsbach-Neydharting, Dorfleben, Feuerwehrfeste, Firmunterricht, Satellitendasein während des Besuches der Modeschule Linz.

Dann nach Wien, um Landschaftsplanung zu studieren. Später Ateliergründung und dort bildhauerische Arbeit, viel später wieder Kontakt zu Mode und Design.
2003 Gründung von kontiki.

Wo will kontiki hin?

kontiki / Karin Maislinger lebt und arbeitet in Wien. Dort ist auch die eigene Werkstatt, die in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden soll.kontiki will noch stärker in Richtung „Green Design“ gehen und als experimentelles Designstudio in diesem Bereich auch für externe AuftraggeberInnen arbeiten. Auf jeden Fall wird sich das Tätigkeitsfeld stark erweitern.

Was unterscheidet kontiki von anderen Labels?

kontiki versteht sich nicht als klassisches Modelabel. Es arbeitet genreübergreifend und experimentell, spielt mit Oberflächen, Materialien und Strukturen. kontiki verknüpft ökologische Überlegungen mit progressivem Design, recycelt und entwickelt Strategien für lokale Kooperationen.

Wie finanziert sich das Label, leisten Sie sich z.b. auch internationale Präsentationen?

Das Label finanziert sich ausschließlich über Verkäufe der kontiki-Kollektionen und arbeitete bisher ohne Förderungen und Subventionen. Für die nächsten Schritte in Richtung Internationalisierung werden aber sicher finanzielle Unterstützungen in irgendeiner Form notwendig werden.

Wie sehen Sie die österreichische Modeförderung?

Ich habe die Förderlandschaft bisher eher aus der Ferne betrachtet.

Was fällt Ihnen zu Mode in Wien ein?

Mode aus Wien ist lokal und auch international stärker sichtbar geworden. Es gibt aber nach wie vor starke Berührungsängste zwischen „High-Fashion-Labels“ und Labels, die anderen Genres angehören. Ich hoffe das entwickelt sich noch.

Was sollte sonst noch unbedingt über kontiki gesagt werden?

kontiki würde gerne viel freier arbeiten, viel experimenteller und braucht mehr Raum und Zeit. Wenn Sie einen schönen Ort für die neue Werkstatt von kontiki haben oder wissen, teilen Sie es uns mit!

Wir brauchen 60-100 m2, gut wäre ein Gassenlokal mit Werkstatt/Büro/Loft nach hinten oder darüber, gerne mit grünem Innenhof :-) und günstig / Bezirke 7/8/9/15/16.
Email an: buero (at) kontiki.or.at

Danke für das Interview. Wir halten schon mal alle Daumen!

Dieser Beitrag ist Teil einer Serie von Emailinterviews mit österreichischen Designerinnen und Designern.

Die Bilder zeigen das nominierte Modell „rotor“, Fotos: kontiki