Überraschung! Colette Surprise Bag Unboxing

Mein allerliebster Besuch aus Wien wollte unbedingt hin, da bin ich wirklich ganz unschuldig. Wir  „mussten“ also – schon wieder – zu Colette, wo man es ja schon immer bestens verstanden hat, den Spieltrieb anzusprechen, etwa mit exklusiven Editionen ausgesuchter Gadgets.

Und jetzt gibt es doch allen Ernstes eine richtige, von Colette „kuratierte“ Wundertüte. Die ist natürlich auch preislich etwas höher angesiedelt als ordinäre Wundertüten, aber Max und ich haben keine Kosten und Mühen gescheut und ein Exemplar erstanden, um zu zeigen, was denn nun drinnen ist, in so einem 20-Euro-Colette-Surprise-Ding:


Was war das nochmal? Hier die vollständige Liste:

  • Ein Sackerl Haribo Dragibus Zuckerln. Bin zwar kein so großer Haribo-Fan, aber gibt’s die bei uns auch?
  • Zwei Stück Stabilo Leuchtmarker mit lustigen Gesichtern. Entzückend.
  • Ein dunkelblauer Luftballon mit Colette-Logo. Naja, müsste man mal aufblasen.
  • Ein Hüpfgebiss zum Aufziehen der Marke Silly Gifts. Name says it all.
  • Ein da ca one, das Spielzeug mit den Federn ist gemeint. Nicht uninteressant! Was manche damit können, ist zum Beispiel hier zu sehen.
  • Und viel Seidenpapier. Daher also das vielversprechende Rascheln, so einfach geht das!

Wie heisst es bei Wikipedia so schön:

Die Inhalte der Wundertüten sind meist unscheinbar, enthalten häufig zumindest eine Süßigkeit und wecken stets den Wunsch nach einer weiteren Überraschung.

Spaß hat’s gemacht, den Wunsch nach einer weiteren 20-Euro Wundertüte haben wir allerdings noch nicht verspürt.

Pariser Beute: Isabel Toledo x Payless

Endlich hatte ich mal Gelegenheit bei einem kleinen Event bei Colette dabei zu sein. Isabel Toledo und ihr Mann Ruben waren am Montag kurz zu Gast bei der Mutter aller Concept-Stores. Signierstunde quasi. Präsentiert wurde Toledos Kollaboration für den amerikanischen Online-Schuh-Shop Payless.

Irgendwie hatte ich mir Menschentrauben in der rue Saint-Honoré erwartet, aber glücklicherweise sind ja alle PariserInnen im August in der Normandie – um jetzt auch nochmal dieses Klischee zu pflegen – und so war es bei Colette trotz des prominenten Besuchs relativ entspannt.

Isabel und Ruben Toledo sind ein richtig bezauberndes Paar und leben in New York in einem buchstäblich märchenhaften Appartement. Isabels Namen kennen wir als eines von Michelle Obamas Lieblingslables und Ruben hat sich durch seine Arbeit als Künstler und Illustrator, wie z.B. für die Louis Vuitton Cityguides international einen Namen gemacht.

Die Schuhe sind übrigens ein Meisterstück, was hochwertiges Design zum Spottpreis betrifft: Schick, federleicht, bequem mit viel Platz für die Zehen und festem Halt dank der Schnürung, wenn auch etwas höher als ursprünglich geplant. Vollplastik. Kostenpunkt: 35 Euro. Ein wahrlich billiger Spaß, vielleicht zu billig. Ich muss zugeben, dass ich vor lauter Begeisterung für die Toledos die Produktionsbedingungen leider nicht hinterfragt habe.

Auf jeden Fall bin ich jetzt im Besitz zweier echter Toledos (Isabels Schuhe und Rubens Portrait von mir am Colette Sackerl), und das nenne ich gute Beute ;-)

Colette: full access Onlinestore!

Eben lese ich bei Modepilot, dass die Mutter aller Concept-Stores Colette neuerdings Blogs – ja, mehrere – betreibt. Was bislang allerdings auch meiner Aufmerksamkeit entgangen ist, Colette vertreibt endlich ein richtig umfangreiches Sortiment im e-Shop.

War jahrelang nur eine sehr reduzierte Auswahl von CDs, T-Shirts, Parfums und dergleichen online erhältlich, so verkündet die Website nun „full access to Collette’s stock“. Ich hab schon nicht mehr daran geglaubt. Shipping: international!

Etwas irritierend wirkt auf mich die Usability, so führt etwa der „Back“-Button der in Flash umgesetzten Shop-Applikation nicht auf die vorherige Ansicht zurück. Und wer das Passwort vergessen hat, landet überhaupt auf einer ziemlich mieselsichtigen Seite. So perfekt Colette sich sonst gibt, hier zeigt sich freilich noch Potential zur Optimierung.

Shopping News per Email

Samstag + Monatsende = Shopping. Park macht zu solchen Gelegenheiten meist zeitgerecht per Newsletter auf frische Ware aufmerksam. Die mit dem Stil des Shops korrespondierende, einfache klare Gestaltung, viele und aussagekräftige Fotos bei geringer Dateigröße und Text, der das Wesentliche – nicht mehr und nicht weniger – aussagt, machen wirklich Lust auf mehr.

Park Newsletter

Ebenfalls heute trudelte auch eine Post von Song ein, wo man es langsam aber sicher doch noch zu schaffen scheint, den Emailversand ein bisschen besser in den Griff zu kriegen. Die Bilder liegen jetzt nämlich erfreulicher Weise nicht mehr MB-Bereich, und der Verteiler wird auch nicht mehr öffentlich an alle Adressaten mitgeschickt. Ganz professionell wirkt’s noch nicht, und die Optik mit Sanserif-Font und Mittelachse kommt uns doch irgendwie bekannt vor, oder?

Song Newsletter

Da ist noch viel zu tun verglichen etwa mit der online Kommunikation des Pariser Ur-Konzept-Ladens Colette oder dem High End Vintage Store Decades in Los Angeles, wo sich gleich per RSS Feed Infos über Neuzugänge – oft mehrmal täglich – beziehen lassen.