Juergen Teller in Wien

Wie erfrischend! Juergen Teller erzählte Samstag Mittag im Gespräch mit Redaktionsleiter Christoph Amend G’schichteln aus seinem Leben oder besser aus seiner wöchentlichen Foto-Kolumne für das Zeitmagazin. Gastgeberin war Christine König, ihre gleichnamige Galerie knallvoll, und man konnte auch schon einen ersten Blick auf die noch nicht gehängte Ausstellung werfen.

Ich habe mich ja immer gefragt, wie es ihm gelingt, dass sich seine Modelle dermaßen natürlich, locker und offenherzig ablichten lassen, und ich denke es kommt ganz einfach von Tellers eigener, entspannter Zwangslosigkeit.

Wer die Anekdoten – in etwas kürzerer Form – nachlesen möchte, kann dies im Zeitmagazin online tun oder ab Dienstag, den 16. November in der Galerie Christine König, denn da wird die Ausstellung eröffnet. Und wer sich die eine oder andere Geschichte kaufen will: Die Werke sind jeweils die Nummer 1 aus einer auf fünf Stücke limitierten Auflage von penibel produzierten digital prints und C-Prints, die Preisliste liegt vor Ort auf.

Zuhören kann man Juergen Teller auch nochmal, diesmal auf der Angewandten im Gespräch mit Edek Bartz. Dabei wird es mehr um Musik gehen.

Edek Bartz spricht mit Juergen Teller
Universitätsbibliothek der Universität für angewandte Kunst Wien
Oskar Kokoschka-Platz 2, 1010 Wien
Zeitschriftenlesesaal, 1. Stock, Schwanzer-Trakt
16. November 2010, 16 Uhr

Juergen Teller: Texte und Bilder
Galerie Christine König
Schleifmühlgasse 1A, 1040 Wien
17. November 2010 bis 8. Jänner 2011
Eröffnung am 16. November um 19 Uhr, der Künstler ist anwesend

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5 Responses to Juergen Teller in Wien

  1. Goldie sagt:

    war dort am samstag, ausstellung ist auf jeden fall sehenswert!

  2. blica sagt:

    wobei ich die besagte zeit-kolumne eher schwach finde – aber naja, was tut man alles für ein wenig glamour…

  3. Michaela sagt:

    @blica irgendwie ja und irgendwie nein, weil einerseits schaut es ja schon sehr nach doppelverwertung aus, andererseits was werden die ihm schon groß zahlen, also ist es dann eh eher nett von ihm, dass er das überhaupt macht — die diskussion gabs’ doch schon wo?

    jedenfalls sind die ausarbeitungen bei könig wirklich exzellent, das ist schon ein riesiger unterschied zum massen-offset-druck.

    könnte ich schon überlegen, aber leider doch viel zu teuer für mich…

  4. mia sagt:

    menschen, die großartige fotos machen, müssen nicht unbedingt literarisch begabt sein. robert de niro soll ohne text auch äußerst schwach unterwegs sein ;)

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