Fashionweek from home

Livestreams und Showvideos bringen die Modeschauen dieser Welt nicht nur überall dorthin, wo ein Computer mit Internetanschluss verfügbar ist, sondern ermöglichen neben ausgezeichneter Sicht auch noch Perspektiven, von der die Frontrow nur träumen kann. Zwei Highlights.

 

 

Paris Fashionweek, 2. Oktober 2012. Karl Lagerfeld treibt einmal mehr die große Kunst Mode mit einem Batzen Ironie stets neu zu erfinden auf die Spitze. Chanel bringt diesmal frischen Wind ins Geschehen. Und zwar sprichwörtlich. Ein ganzer Windpark auf einem überdimensionalen Laufsteg aus Solarzellen – überpowered im wahrsten Sinne des Wortes also – findet da Platz im Grand Palais, wo sonst. Green und Nachhaltigkeit als relevante Themen unserer Zeit? Ob sie auch in die Produktion einfließen, lassen wir mal beiseite. Die relevante Musik kommt live von den Chromatics.

 

 

Paris Fashionweek, 3. Oktober 2012. Rolltreppen heuer. Nach  Fahrstuhl, Dampflok und Ringelspiel ist Louis Vuitton im urbanen Getriebe angekommen. Wie auch schon davor spielt die Dramaturgie zur Musik von Philip Glass mit verschiedenen Tempi, Überlagerungen und Mustern. Daniel Buren – genau der mit den Säulen im Palais Royal – spielte auch mit. Die Choreographie geht schon mehr Richtung Tanzperformance denn Catwalk. Ein Vergnügen. Marc Jacobs freut sich auch.

One thought on “Fashionweek from home

  1. cooler post! ich finde das mit den livestreams auch so genial. habe mir diese saison sehr viele anschauen können, die burberry show war großartig. :)

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