BLESS N°42 Plädoyer der Jetztzeit (Pleading for the present moment)

Da regt sich jetzt aber das Paris-Fernweh wiedermal ordentlich: Anläßlich der Präsentation des Buchs BLESS Retroperspective Home N°31-41 findet bei Ofr eine spannend klingende Aktion statt.

Nach dem Motto „rare thoughts as a currency for rare products“ bekommen wahre BLESS Fans am 9. November die Möglichkeit sich mittels eines überzeugenden Plädoyers für ein Produkt zu bewerben:

We ask that you describe your need and in return you may receive it free.

Das Procedere funktioniert wie folgt:

1 Welcome
2 Please register with your full name at the entrance of the gallery space if you wish to plea for a product
3 You will receive a registration number and you will be informed once it’s your turn
4 Please enter the room with the products and choose the product for which you want to plea.
5 Tell the space assistant your product choice and let them know if you wish to put it on. Then, wait until your number is called.
6 Plea in front of BLESS, 0fr and Sebastien Jamain, why you want to own the product of your choice. You will be documented while pledging for the product of your choice.

Das Ganze wird dokumentiert und hoffentlich dann auch online zu finden sein. Ein anregendes Konzept, zu dem mir jede Menge Fragen durch den Kopf gehen.

BLESS @ Ofr
Launch of the New book by Bless, Retroperspective Home N°30-N°41 + the DVD featuring Bless Shows from summer 2007 to winter 2010/2011 directed by Sébastien Jamain.
Ofr: 20, rue Dupetit Thouars, 75003 Paris
Dienstag, 9. November 2010, 19-21 Uhr

Zitate laut Einladung und Ofr

via: ASF

Bless in Graz


Im Rahmen der Schwerpunktreihe So lebt der Mensch ist im Kunsthaus Graz  ab 22. Mai die Arbeit BLESS N°41. Retroperspektives Heim zu sehen. Während Nummer 40 whatwasitagain die jüngst präsentierte Kollektion des Designerduos BLESS für Herbst/Winter 2010/11 bezeichnet, dürfen wir gespannt sein, was Ines Kaag and Desiree Heiss als quasi nächsten Schritt für Graz entwickelt haben:

[N°41] ist Heim, ist Haus, ist Shop, ist Museum, ist Sammlung, ist Ausstellung. […] Die beiden Künstlerinnen nutzen [dafür] den Raum des oberen Geschosses und Sammlungsinhalte des gesamten Universalmuseums Joanneum als Ausgangspunkte für die Auseinandersetzung mit ihren Arbeiten.

Zitat: Pressetext

BLESS N°41
Retroperspektives Heim

Kunsthaus Graz, Lendkai 1, A-8020 Graz
Eröffnung: 21.05.2010, 19 Uhr
Laufzeit: 22.05.-29.08.2010
Kuratiert von: Katrin Bucher Trantow, Peter Pakesch

Showvideo: Sebastian Jamain

Oslo meets Vienna (and Antwerp and NYC and…): Henrik Vibskov Shop Oslo

Spesielt for våre norske venner: Henrik Vibskov har åpnet en fantastisk butikk. Han kaller det forresten Boutique, et begrep som i høyeste grad fortjener en revival.

Til den store åpningen var vi dessverre for sene, men man kan jo fortsatt titte innom. Diane Pernet har postet noen bilden fra forrige fredags åpning.

Labels med connection til Østerrike i Vibskovs Boutique:

Og ellers er utelukkende kremen presentert hos Vibskov, slik som Fashion Comptoir fra New York Opening Ceremony, Antwerpen-gjengen Bernhard Wilhelm, Walter van Beirendonck, Raf Simons såvel som japansk stil fra Comme des Garçons eller Cosmic Wonder.

Speziell für unser norwegischen Freunde: Henrik Vibskov hat in Oslo ein wunderbares Geschäft eröffnet. Er nennt es übrigens Boutique, ein Begriff, dessen Revival ja schon lange ansteht.

Für’s Grand Opening sind wir leider zu spät dran, aber vorbeischauen kann man ja noch länger. Diane Pernet hat ein paar Bilder von der Party am vergangenen Freitag gepostet.

Lables mit Österreich-Bezug in der Vibskov Boutique:

Und auch sonst sind lauter Lieblinge bei Henrik Vibskov vertreten, wie das Fashion Comptoir aus New York Opening Ceremony, die Antwerpen-Gang Bernhard Wilhelm, Walter van Beirendonck, Raf Simons oder japanischer Stil aus dem Hause Comme des Garçons oder Cosmic Wonder.

Henrik Vibskov Boutique
Tollbugata 15
0152 Oslo, Norway

via Pudri
Norwegischer Text: Irene

Swiss Textile Award an Marios Schwab

Der in London lebende Designer mit griechisch-österreichischen Wurzeln, Marios Schwab (im Juni beim death-of-taste-Symposion zu Gast) hat den mit 100.000 Euro dotierten Swiss Textile Award gewonnen.

Marios Schwab bei der Preisverleihung. Foto: Diane Pernet

Im Rahmen der Stella Fashion Night 07 am Freitag vergeben, zählt der Modeförderpreis zu den wichtigsten überhaupt. Unter die FinalistInnen zu gelangen ist an sich schon eine Auszeichnung, denn um überhaupt in den mehrstufigen Auswahlprozess nominiert zu werden, gelten folgende Richtlinen:

  1. Ein Designer muss seit mindestens vier Saisons auf dem Modemarkt tätig sein.
  2. Die eigenen Kollektionen müssen bereits an internationalen offiziellen Modeschauen präsentiert worden sein. (Paris, London, New York oder Mailand)
  3. Die Designer müssen bereits über Verkaufskanäle verfügen.
  4. Ihr Label muss in der Fashion-Presse bereits besprochen worden sein.

Die 100.000 Euro werden übrigens in Form von Sachleistungen zur Verfügung gestellt (Schweizer Stoffe, Finanzierung der Produktion, Unterstützung bei Schauen, Pressearbeit).

Als österreichische Finalistin zeigte Ute Ploier ihre großartige Männermode. Und nochmals österreichische Wurzeln waren mit der in Frankreich lebenden Desiree Heiss, die zusammen mit der Deutschen Ines Kaag für das Label Bless verantwortlich zeichnet, vertreten. Die komplette Finalrunde hat Diane Pernet dokumentiert.

Viele Fotos zum Event gibt’s bei Diane Pernet.