Ökomode von Kuyichi, Katherine Hamnett: Sale bei b-dressed

Unter dem Motto „from nature with love“ bietet der noch junge österreichische Onlineshop b-dressed anspruchsvolle Mode aus aus ökologisch produzierten Materialien. Im Sortiment findet sich z.B. das niederländische Ökolabel mit Stilbewußtsein Kuychi, das zuletzt bei der Fashionweek in Berlin Ölfässer mit ausgedienten Plastikflaschen, Bambusrohr und Baummrinde als Eyecatcher einsetzte. Die Mode der Zukunft wird auch aus recycelten Geweben genmacht sein.

Außerdem führt b-dressed Klassiker mit Kultfaktor wie das „Choose Life“-Shirt von Katherine Hamnett, Levi’s Jeans aus Biobaumwolle oder schlichte Shirts von Edun, der politisch korrekten Linie von Bono. Der Name ist übrigens aus dem Anagram zu engl. nude entwickelt worden.

Ausverkauf ist noch bis 31. Juli rund um die Uhr.

Biokleidung

Wenn Ihr mal das Bedürfnis verspürt, Euch und Euren Lieben das politisch, pardon biologisch korrekte Mäntelchen, über zu werfen, seid Ihr bei den nachfolgenden Adressen richtig.

fairkleidung eröffnet am Samstag, 8. Dezember 2007 um 15.00 Uhr mit Kasperl und den Weihnachtswichteln. Hier bietet Margarete Zeiner Baumwoll- und Leinenprodukte aus biologischem Anbau, naturbelassener Wolle und handgefertigte Einzelstücke für Babies und Kinder bis 6 Jahre: 1050 Wien, Kettenbrückengasse 3; Tel 0676 599 35 27, Öffnungszeiten: Di, Mi, Do 10.00 – 14.00 Uhr; Fr, Sa. 12.00 – 18.00 Uhr.

Und wir Ausgewachsene schauen bei AINOAH rein und kaufen uns endlich ein gut und eng geschnittenes T-Shirt aus 100 % Biobaumwolle und ohne dämlichen Aufdruck (Besonderer Tipp für die männlichen Leser!): 1090 Wien, Lichtensteinstraße 63/15; 0699 14 2000 37. Viel Spass!

Bio-Mode goes Börse

100% Organic
Mode aus „Bio“ hat die längste Zeit einen alternativen, schmuddeligen Beigeschmack gehabt. Konzerne wie der – laut Eigendeklaration – Jeans-Erfinder Levi Strauss & Co oder der britische Handelsriese Marks & Spencer sehen in ökologischen und/oder fair gehandelten Produktlinien echte Marktvorteile.

Gleichzeitig dürfen sich Konsumentinnen und Konsumenten der industrialisierten Welt mit einem „100% organic Cotton“ T-Shirt auch wohler in ihrer Haut fühlen. Und das nicht nur, weil die Pestizid-Rückstände wegfallen, sondern weil man auch irgendwie noch Gutes damit tut, etwa eine Fairtrade Community in Westafrika unterstützt.

Was sich dann unter dem Schlagwort Corporate Responsibilty wieder findet, wirkt sich ganz konkret auf den finanziellen Wert von Brands aus. Das gefällt dann wiederum den Aktionärinnen und Aktionären.

Auch das spanische (nona, börsenotierte) Top-Textilunternehmen Inditex hat in seiner Kette Zara neuerdings T-Shirts aus Biobaumwolle im Programm (gesehen bei Zara, Mariahilferstraße, 1070 Wien).

Zara hat es innerhalb kürzester Zeit unter die Top 100 Global Brands geschafft und rangiert derzeit auf Platz 73 (Wert: 4,235 Millionen Dollar, +14% zum Vorjahr). Levi’s steht – übrigens hinter Nivea – gerade noch bei Platz 100.