Bruno Pieters verlässt Hugo Boss

Hugo Damenkollektion Herbst/Winter 2009, Screenshot Website Hugo Boss

Brauchbare Business Mode für Frauen, die sich nicht mit dem madamig tussigen Kunstseidenrüschenblusenlook à la Zara und Mango abspeisen lassen wollen. Dachte ich grade noch. Und schon ist’s wieder vorbei damit.

Bruno Pieters verlässt nämlich laut Stephan Hilpold nach knapp zwei Jahren Hugo Boss, wo er für die Linie Hugo verantwortlich zeichnete.

Verantwortlich dafür dürfte der mäßige Erfolg von Pieters Damenkollektionen gewesen sein. Zu unweiblich war das Verdikt, zu fern vom durchschnittlichen Geschmack der Hugo-Kundin.

so Hilpold. Gut möglich. Vielleicht hätte man aber mit einer entsprechenden Kommunikationsstrategie damit auch neue Zielgruppen ansprechen können. Immerhin ist es auffällig, dass sich online zwar massenhaft Bilder und Berichte über die Männerkollektionen finden, aber nur sehr wenig über die Damenlinie. Schade.

Aber ein, zwei Anwärterinnen für die Nachfolge wüsste ich schon, Hugo Boss könnte ja mal rübergucken zu uns…

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5 Responses to Bruno Pieters verlässt Hugo Boss

  1. mary sagt:

    vielleicht war ja auch ein grund, dass hugo boss sich generell bei kommunikationsstrategien nicht mit ruhm bekleckerte… wenig offenheit für neue medien, wenig neue ideen und impulse. es reicht heute einfach nicht mehr, einen guten designer einzukaufen.

  2. Fr.Jona&son sagt:

    an welche anwärterinnen hast du denn gedacht?
    bin gespannt…

  3. MB for D&F sagt:

    vor genau 2 Jahren hat mir die Hugo line angefangen zu gefallen. aber wie du schon so schön schreibst “…und schon ist´s wider vorbei damit…”
    find ich schade.

  4. Michaela sagt:

    @mary da geb ich dir recht, und es reicht wohl auch nicht, sich von einem guten designer zu trennen…

    @Fr.Jona&son: erzähl ich dir mal privat.

  5. Brandy sagt:

    Den Pulli in der Mitte hab ich auch! Ich find’s zum Heulen. Gerade wurde die Marke richtig cool und auch noch bezahlbar und jetzt ist’s wieder vorbei :-(
    Das Marketing hat 0 gepasst, gerade eine Firma wie Boss könnte eigentlich mehr dafür investieren, aber dort ist man anscheinend nur noch auf schnellen Profit für die Heuschrecke aus und gibt einer Linie keine Zeit sich zu entwickeln. Andere Firmen bauen ihr ganzes Business auf schnörkellos und clean und verkaufen seit Jahrzehnten ihre Mode und dort gibt man schon nach 2 Jahren auf. Traurig wie Finanzinvestoren die Mode zerstören…

    Wer ist eigentlich DIE Hugo-Kundin auf die sie so Wert legen? Gibt’s sie überhaupt?

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