Archiv des Tags ‘Termine’

Gloria tschilpt

SchmuckSchnäppchen

24. Mai 2007 11:34, by Gloria

Die tolle Schmuckkünstlerin Haldis Scheicher verkauft Kreationen aus den Kollektionen der letzten 10 Jahre günstig ab. Am Dienstag, 12. Juni 2007, von 18.00 bis 21.00 Uhr und am Mittwoch, 13. Juni 2007, von 14.00 bis 21.00 Uhr. Und zwar im DENKRAUM am Bacherplatz 11/2, Tel. 01-208 29 56 oder 06991 130 38 63. Möglicherweise wird es einen special guest geben …

KieselsteinringHaldisArmreifBrosche und Ring

Wer da keine Zeit hat, darf es auch nochmal bei ihr persönlich versuchen: Haldis hat ihr Atelier im fünften Bezirk, Kohlgasse 19, Tür 1, Tel. 06991-967 86 87. Ich werde jedenfalls dort sein und mir endlich die Stücke kaufen, die ich immer schon haben wollte!

Michaela tschilpt

“Mode und Kostüm in Film/ Theater/ Werbung”

26. März 2007 22:13, by Michaela

Unter diesem unspektakulären Titel finden Mittwoch und Donnerstag dieser Woche die Hetzendorf Gespräche VIII statt, ein Symposium u.a. mit - für österreichische Verhältnisse - schon beinahe richtigen Celebrities wie Erwin Wurm, Jan Mariusz Demner, Luigi Schober, Kathrin Resetarits oder Michou Friesz.

Hetzendorf Gespräche VIII

 

 

Michaela tschilpt

M. Eine Stadt wartet auf die neue H&M Kollektion

14. März 2007 22:53, by Michaela

H&M Werbekampagne Neubaugasse H&M Werbekampagne Neubaugasse H&M Werbekampagne Neubaugasse

Nachdem uns One in der Opernpassage mittels am Boden geklebter Anweisungen Breakdance nahe zu bringen versucht hat, pflastert nun H & M die sonst weiß glänzenden Wandverkleidungen in der U-Bahn-Station Neubaugasse mit Madonna zu. Mit neuen Werbeformen das gewohnte Bild zu stören und so Aufmerksamkeit bei hoher potentieller KundInnenfrequenz zu evozieren, ist doch immer wieder eine schöne Aufgabe für geistreiche Kreative.

H&M Werbekampagne Neubaugasse H&M Werbekampagne Neubaugasse

Vor allem, wenn das Produkt dann auch stimmt. Und während im ersten Fall nach den fulminanten Fingerbreakdance TV-Spots alles, was danach folgte, ziemlich glanzlos blieb, dürfen wir auf die Madonna Teile immerhin noch hoffen. Bis 22.3., wenn weltweit “M by Madonna” in ausgewählten H & M Filialen dem willig lechzenden Publikum vorgesetzt wird. Mal sehen, ob der zweite Anlauf besser gelingt. (Die Trainingsanzüge aus ekligem Kunstfaser-Niki vom Vorjahr wurden neulich noch immer in einigen Filialen gesehen.) Die Sonnenbrille schaut immerhin nicht schlecht aus. Ansonsten folgt der nächste Streich bestimmt: Mitte Mai kommt die Kylie Minogue gewidmete Bademodenlinie mit passender Kampagne starring Kylie!

Michaela tschilpt

Trunk Show bei Bally Wien

1. März 2007 23:54, by Michaela

Wieso das auf der Einladung abgedruckte weiße, plissierte Sommerkleidchen nicht gezeigt wurde, ist irgendwie schon ein Schönheitsfehler. Zusätzlich würde ich Bally Wien empfehlen, rund um die Uhr Schlumberger von hübsch anzusehenden, dezent in Schwarz gekleideten Knaben servieren zu lassen, denn das macht echt Lust. Auf Shoppen natürlich.

Bally Trunk Show Bally Trunk Show
Bally präsentierte heute Abend in wohl nicht ganz so klein beabsichtigtem Rahmen die aktuelle Frühjahr/Sommer Kollektion. Sehr gute Verarbeitung, hochwertiges Material und gelernte Schnittführung kennzeichnen jedes einzelne Stück. Eigenständigkeit und Unverwechselbarkeit sind allerdings hohe Kunst, für die man als Unternehmen Mut haben muß. Der fehlt noch ein bisschen. Für das anwesende Publikum passte das aber wiederum eh ganz gut.

Bally Publikum bei Bally

Gloria tschilpt

Gestern bei Elke Krystufek

7. Januar 2007 13:08, by Gloria

Samstag, wie immer freier Eintritt im MAK, und ich hab nachmittags nichts vor. Nach der Redaktionssitzung im Café Engländer beschloß ich quasi im Vorübergehen, die aktuelle Ausstellung  zu besuchen. Gut gekleidet und hübsch anzusehen zu sein, ist ja doch zu wenig. Um sich einen Mann zu angeln zu können, sollte frau auch Kulturelles aufwarten können…

Gezeigt wird Krystufeks Kunst (LIQUID LOGIC) im Spannungsfeld zu Exponaten der historischen Sammlung des MAK, von der Künstlerin gemeinsam mit den MAK-Kustoden ausgesucht. Sie entstammen aus der Zeit des Jugendstils und der Wiener Werkstätte, aber auch japanische Federzeichnungen, Kamasutraähnliche Leporellos und indische Gottheiten mit unzähligen Armen sowie alten Schmuck gab es zu bestaunen. Dazu haucht sie dem Mythos um den holländischen Künstler Bas Jan Ader, in den 70ern verschwunden, neues Leben ein (Er feiert Auferstehung als Heldin und Künstlerin auf der Osterinsel.). Und die berühmte Frankfurter Küche wird durch einen Nachbau der eigene Koch(- und Mal)stätte ersetzt.

Mein zehnjähriges Kind musste mich mangels Alternativen durch die Exhibition begleiten und zeigte sich so gar nicht begeistert ob der zahlreichen Penisse und Vaginas. (Kann natürlich am Alter liegen, dass er die historischen  Möbel, Schnitzereien, Scherenschnitte und Stoffe viel schöner und cooler! fand.) „Das ist doch echte Handarbeit!“ lautete sein Resumee. Ich dagegen muss gestehen, den Einfall, alte Kunst in den Kontext zeitgenössischer zu stellen, halte ich für genial. Und die gemalten, geschnitzten Geschlechtsteile wie auch die Fotoporträits von Elke, die sie teilweise nackt zeigten, gefielen mir. (Ich spüre hier die verwandte Seele in Sachen Exhibitionismus.). Machen sie doch den Rezipienten zum Voyeur!

Die von Krystufek entworfenen Modeteile finden dagegen so gar nicht mein Wohlwollen. Ausgestellt waren eine Mütze aus gewalktem Wollstoff, ein wenig lang ähnlich einer Bischofsmütze geraten, in den Farben weiss, orange und rot. Dazupassend eine Jacke in derselben Farb- und Stoffauswahl. Beides für mich gut verzichtbar, sicher schau ich ultra fett darin aus! Trotzdem, die verschämten Blicke der gut, lässig bis konservativ gekleideten männlichen Vierziger und Mittfünfziger möchte ich nicht missen. Danke Elke!