Archiv des Tags ‘T-Shirt’

Michaela tschilpt

Fashion Against AIDS: H&M in Sachen Corporate Social Responsibility

2. Februar 2008 14:17, by Michaela

“Fashion Against Aids” Auslage, H&M, Kärntnerstraße Wien

“Fashion Against AIDS” ist das Motto der eben gelaunchten H&M Kampagne, die geschickt soziale Verantwortung mit Popkultur verbindet. Die Mode mit Botschaft für die Zielgruppe der 15-24 Jährigen kommt von Rihanna, Chicks on Speed, Good Charlotte, Henrik Vibskov, Jade Jagger, Katharine Hamnett, My Chemical Romance, Rufus Wainwright, Scissor Sisters, The Cardigans, Tiga, Timbaland und Ziggy Marley, die Arbeit und Namen ohne Honorar zur Verfügung gestellt haben (und damit nebenbei in den Genuss einer weltweiten Imagekampagne gelangen).

25 Prozent der Einnahmen will H&M für Projekte zur Prävention von AIDS zur Verfügung stellen. Und des Guten noch nicht genug, bestehen die Shirts überdies aus organischer Baumwolle. Ein kuschelrundes CSR (Corporate Social Responsibility) Konzept, das sich rechnen wird.

Zum Drüberstreuen - weil’s grad aktuell ist - ein Auszug aus dem eben veröffentlichten Geschäftsbericht für das vergangene Geschäftsjahr:

Sales excluding VAT for the H&M Group for the financial year amounted to SEK 78,346 m (68,400), an increase of 15 percent. In local currencies, the increase was 17 percent and in comparable stores 5 percent.

Profit after financial items for the financial year was SEK 19,170 m (15,808), an increase of 21 percent. Group profit after tax was SEK 13,588 m (10,797), corresponding to SEK 16.42 (13.05) per share, an increase of 26 percent.

(…)

For the financial year 2007/2008 a net contribution of 190 stores is planned.

First stores in Russia is planned to open in 2009.

Egypt, Saudi Arabia, Bahrain and Oman new franchise markets in 2008.

The Board of Directors proposes a dividend of SEK 14.00 (11.50) per share.

Update (3.2.): Mehr über Designers Against Aids und AIDS Aufklärung.

Michaela tschilpt

Barcamp Fashion: das Frauenleiberl

27. Januar 2008 12:16, by Michaela

Im WerkzeugH ist es einfach sympathischer. Und diesmal gab’s am Barcamp Vienna sogar lässige Leiberl für Barcamperinnen.

T-Shirt vom Barcamp 25.1.2008

PS: An der Farbe müssen wir aber noch arbeiten ;-)

Inhaltliche Berichte über die recht interessanten und vor allem vielfältigen Sessions sind hier nicht mein Ding, gibt’s aber z.B. hier und hier oder auch hier.
Danke für die Organisation!

Gloria tschilpt

Biokleidung

4. Dezember 2007 10:26, by Gloria

Wenn Ihr mal das Bedürfnis verspürt, Euch und Euren Lieben das politisch, pardon biologisch korrekte Mäntelchen, über zu werfen, seid Ihr bei den nachfolgenden Adressen richtig.

fairkleidung eröffnet am Samstag, 8. Dezember 2007 um 15.00 Uhr mit Kasperl und den Weihnachtswichteln. Hier bietet Margarete Zeiner Baumwoll- und Leinenprodukte aus biologischem Anbau, naturbelassener Wolle und handgefertigte Einzelstücke für Babies und Kinder bis 6 Jahre: 1050 Wien, Kettenbrückengasse 3; Tel 0676 599 35 27, Öffnungszeiten: Di, Mi, Do 10.00 - 14.00 Uhr; Fr, Sa. 12.00 - 18.00 Uhr.

Und wir Ausgewachsene schauen bei AINOAH rein und kaufen uns endlich ein gut und eng geschnittenes T-Shirt aus 100 % Biobaumwolle und ohne dämlichen Aufdruck (Besonderer Tipp für die männlichen Leser!): 1090 Wien, Lichtensteinstraße 63/15; 0699 14 2000 37. Viel Spass!

Michaela tschilpt

Jedes T-Shirt hat das Zeug zum Star! Es braucht nur eine Geschichte. Die von Re-Shirt.

31. Oktober 2007 01:09, by Michaela

Neulich hab ich die Geschichte von meinem Regenschirm erzählt. Und auch jetzt geht’s um Geschichten. Warum wertvolle Resourcen verschwenden, damit sich neue T-Shirts endlich so anfühlen, als ob man schon 20x in ihnen geschlafen hätte? Warum teure Imagekampagnen riskieren, die ein Label mit Emotion aufladen? Warum per limited Edition oder künstlicher Verknappung Individualität vorgaukeln? Es war doch immer schon alles da, nur haben wir es übersehen. Denn jedes T-Shirt hat das Zeug zum Star! Es braucht nur eine Geschichte.

Für den Onlineshop Re-Shirt kann man gebrauchte T-Shirts spenden. Aber nicht einfach so. Man muss auch seine Geschichte weitergeben. Und sehr speziell muss die gar nicht sein, es reicht z.B. sowas:

Toni Polster is a very famous Austrian football player. He is a real character, he is retired from football now, but he has a new passion for singing and dancing. He became one of the Austrian Dancing…

Die Geschichte wird gemeinsam mit dem Shirt mittels Formular, das ganz nebenbei noch schnell mal auf ökologische Awareness pocht, eingereicht. Wenn alles für ok befunden ist, startet der Nobilitierungsprozess: Das Shirt bekommt seinen “Re-shirt”-Code aufgedruckt, ein Label mit seiner Geschichte und einen Platz im Onlineshop. Für 25 Euro wartet es auf einen guten Platz und neues “Leben” sprich Geschichten.

Irgendwie ein schönes und auch weitgehend glaubwürdig kommuniziertes Konzept. Dennoch wirft es einige Fragen auf:

  • Worin kann die Motivation liegen, Zeit und Geld für die Spende zu investieren (Formular offline ausfüllen, Shirt verpacken und verschicken) anstatt das Shirt z.B. gratis zur Altkleidersammlung oder zu Humana zu geben vielleicht sogar noch Gewinn bringend zu versteigern? Oder schlicht und einfach wegzuwerfen?
  • Werden hier nicht Zielgruppen angesprochen, für die bewusstes Kaufen oder Nachhaltigkeit ohnehin schon Themen sind?
  • Was passiert eigentlich mit jenen Shirts, die nicht die Qualitätskontrolle schaffen? Werden diese retourniert? Entsorgt? Gespendet?
  • Wieso haben die beiden mit Foto abgebildeten Shopmanagerinnen nur Vornamen? Existieren sie überhaupt?
  • Und last not least: Wer profitiert vom Verkaufserlös? Nichts gegen das gescheite Projekt, hinter dem Erich Pöttschachers Shapeshifters Information Management GmbH steht, aber es deklariert sich schließlich nicht als Non-Profit-Angelegenheit.

Interessant dazu ist auch das Konsumguerilla Blog mit Alter Schweiß zu neuem Preis…

Michaela tschilpt

Barcamp Fashion: Das T-Shirt

30. September 2007 14:17, by Michaela

Kein Barcamp ohne T-Shirt. Diesmal in blau und hier von Mit-Organisator Rolf vorgeführt.

T-Shirt zum Barcamp

Ich sehe schon, ich muss da nochmals auf mein DYI-Verfahren zum Umändern hinweisen.

Danke für die gute Organisation an das gesamte Team!