Sonntags im Museumsquartier

Studio B3

Diesen Sonntag im Museumsquartier: w?atf, derzeit für vier Monate als Pop-Up-Store bei gegenalltag zu Gast, feiert Premiere mit einem Sonntagsprogramm.

Es heißt Zimmerlautstärke und wartet ab 12 Uhr mit DJs hosted by Take A Break und Drinks auf. Und dazu gibt es Mode wie etwa die aktuelle Herbst/Winter Kollektion des polnischen Avantagarde Labels Studio B3.

Bild: Studio B3

w?atf Pop-Up Store im MQ
Öffnungszeiten: Mi – So 12-19 Uhr

w?atf Pop-up Store im Museumsquartier

Baustelle bei gegenalltag

Das wird bald anders aussehen. Und zwar ab Freitag, den 4. September 2009, denn da eröffnet Sonja den w?atf Pop-up Store im Wiener Museumsquartier.

w?atf bezieht für vier Monate den Showroom von gegenalltag. Bis Ende Dezember gibt es  ein um internationale Brands und exklusive Einzelstücke erweitertes Mode-Sortiment.

Kunstaktionen, Visuals, Designer Präsentationen und der bewährte DJ Support von Take A Break werden auch in der neuen Location weiter fortgeführt. Mit oder ohne Waschmaschine.

w?atf Pop-Up Store Opening. 3.9. 18 Uhr

Opening: w?atf Pop-up Store @ gegenalltag
Freitag, 4. September, 18 Uhr
MQ/q21/Electric Avenue, Museumsplatz 1, 1070 Wien

“Supersamstag? bei W?atf

Hier noch das Programm für die vielleicht allerletzte Party in der lieb gewonnen Waschsalon-Location von Sonja’s w?atf. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im Herbst!

Final Session at w?atf
12 HOURS PARTY, 12 HOURS DJs NON STOP hosted by Take A Break

Lineup:
darkD (tricky breakz)
J0J0 (dubstep.at)
Plak (addiction / Bounce)
Remote (Crankshaft Productions)
Spark (CCU / Dead famous records)
Bandwidth (Take A Break)

w?atf
what about the future
Siebensterngasse 52, 1070 Wien

Samstag, 24. Juli 2009, 10:00 – 22:00

Shopping am Samstag

Tasche, Catherine Parra, bei OzelotTasche, Catherine ParraTasche, Catherine Parra

Eigentlich sollte ich mir endlich eine Brille kaufen, aber wenn ich schon im Siebten bin, schaue ich mir sicher Günthers neue Taschen an. Er hat für sein Geschäft Ozelot das französische Label Catherine Parra entdeckt. Die Handtaschen und Beutel sind aus  geschmeidigem Lammleder gearbeitet.

Modell Elvira Fragola, rosa mosa

In der Lindengasse gibt’s außer dem Ozelot natürlich noch viele andere Verlockungen, mich zieht’s dann aber meistens nach einem prüfenden Blick in die Shu!-Auslage – schließlich führt Brigitte rosa mosa –  kurz ins Park. Dort warten neue T-Shirt-Editionen von 2K – übrigens auch im 2K-Onlineshop erhältlich – und die aktuelle Kollektion der österreichischen Designerin in Japan Edwina Hörl.

2K Shirts bei Park Edwina Hörl S/S Kollektion 09 bei Park

Weiter geht’s in die Siebensterngasse, wo Sonja wieder eine illustre Runde im w?atf versammelt:  Heidrun, Gründerin des Onlineshops B-DRESSED, kommt mit einer großen Auswahl an lässigen Jeans und T-Shirts aus Biobaumwolle und gibt Stylingtipps.

Im Gepäck hat sie unter anderem den letzten Schrei aus L.A. , die „Boyfriend Jeans„, und ich  muß mir wohl bei der Gelegenheit mal ausführlich erklären lassen,  wie man die oversized Dinger tragen kann, ohne damit bloß unvorteilhaft auszusehen. Außerdem bei w?atf zu Gast:  Meine Nachbarn Walking Things nebst Pling Plong. Viel Spaß!

Austausch ist ganz wichtig. Sonja Weinstabel über ihren Store „w?atf“

Seit einer Woche hat der temporäre Laden w?atf geöffnet. Und ich habe die Gründerin Sonja Weinstabel mal ein bisschen ausgefragt, was sie da eigentlich tut.

Sonja, wie war die erste Woche?

Natürlich sehr aufregend und spannend, es ist ja ungewiss, wie wird der Shop, das Sortiment ankommen. Doch vom ersten Tag an hat mich der 7. Bezirk supernett aufgenommen. Die Leute sind sehr interessiert am Sortiment, es ist ausgesprochen gut angekommen und das Konzept gefällt! Viele freundliche Gesichter lachen von draußen herein. Ich wünsche mir, dass die Menschen einfach reinkommen, sich den Shop ansehen und dass wir uns ein bisschen austauschen können und ich auch Feedback einholen kann.

Wer oder was ist w?atf?

w?atf steht für „what about the future“ und ist einerseits der Name unseres Stores, andererseits ist es auch die Bezeichnung unseres Labels. Im Store bieten wir ein sorgfältige ausgesuchtes Sortiment an Mode, Accessoires, Musik, Literatur, Magazinen an, als Label stehen Eigenproduktionen in Planung.

Könntest du ein bisschen mehr über dein Konzept und wie du es entwickelt hast erzählen?

Das Konzept des Stores und des ausgesuchten, vielfältigen Sortiments habe ich vor einigen Jahren in New York und London, in den letzten Jahren auch in Berlin, sehr stark erlebt und dieses neue Einkaufserlebnis, weg vom stressigen Massenkonsum, hat mich gleich begeistert. Den Plan, einen derartigen Store in Wien zu eröffnen, hatte ich 2005 das erste Mal. Anfang Februar 2008 wusste ich eines Morgens plötzlich ganz genau: Jetzt geh ich das Projekt an.

Wie bist du auf diesen wunderbaren Namen gekommen?

Ich konnte mich für kein Wort oder Einzelnamen entscheiden. Unter dem Aspekt, das der Name dann ja nicht mehr geändert werden kann (oder sollte), schien mir nichts passend. Dann hörte ich einen Song in dem unter anderem diese Frage gestellt wurde. Hinter dieser Frage steht soviel, da kann man so viel hinein interpretieren und – diese Frage ist einfach immer aktuell. Sie ist immer gültig. Dann soll diese Frage aber auch sagen: Wir befassen uns mit Trends, versuchen in die Zukunft zu sehen, bleiben aber am Boden, heben nicht ab, wir wollen nicht jeden Trend schlucken, wir wollen kritisch beleuchten, darüber sprechen, uns mit unseren Kunden austauschen.


Wie schaut dein Angebot aus, welche Sachen, welche Labels gibt es, und nach welchen Kriterien suchst du diese aus?

Im Modebereich starten wir mit den HW Kollektionen von Butterflysoulfire (Berlin) und Bitten Stetter (Hamburg), mit einem Wiener Label führen wir noch Gespräche, es gibt Schaltücher vom Wiener Label DOLLER und Taschen von Berg und Kather aus Aachen, T-Shirts von MD featuring Feroz (Edition „Schleudergang“). Im Musikbereich präsentieren wir die neuesten Releases verschiedener Label aus dem elektronischen Musiksektor, es gibt Magazine und Bücher. Die erste Kunstausstellung kommt von dieschwarzarbeit.com und erzählt eine Reise durch Prints auf Bodenwischtüchern. Eine Sitzlounge lädt zum Verweilen ein, dazu servieren wir unseren Kunden auch Getränke.

Planst du auch eine eigene Kollektion?

Ideen gibt es schon einige, konkret geplant ist eine eigene Kollektion in ca 2 Jahren.

Wie siehst du dein Publikum, wen möchtest du ansprechen?

Ich möchte Menschen ansprechen, die sich für Trend interessieren, gerne beobachten, was es so Neues gibt, aber trotzdem am Boden dabei bleiben, kritisch sind und eben nicht bei jedem ausgerufenen Trend mitmachen, sondern Ihren eigenen Stil haben und bei uns Schnäppchen oder die berühmten Details finden.


Was unterscheidet w?atf von anderen Konzeptstores?

Wir möchten mehr auf die Leute zugehen, uns ist der Austausch, die Kommunikation, mit unseren Kunden ganz wichtig.

Danke für das Interview!

w?atf
Noch bis Ende Dezember geöffnet. Verlängert bis Ende März! ?
Mo geschlossen, Di, Mi und Fr 13-19 Uhr, Do 13-20, Sa 11-18 Uhr.
Siebensterngasse 52, 1070 Wien

Fotos: Tschilp.com