Archiv des Tags ‘Schön Sein’

Michaela tschilpt

Sie ist ein Model und sie sieht gut aus?

17. Mai 2007 09:10, by Michaela

Ja, ich weiß ganz gut, was man mit Photoshop so machen kann, was weit über eine gewöhnliche Retusche hinaus geht. Da werden unauffällig die Beine etwas in die Länge gezogen und Teile der Arme, ganze Köpfe oder auch nur ein Auge oder ein gelungener Faltenwurf aus verschiedenen Fotos einer Session zu einem einzigen zusammengebaut, um das gewünschte Bild zu erhalten.

Alles natürlich nachdem Make-Up-Artists, Hair-StylistInnen, Styling-SpezialistInnen und -AssistentInnen, LichttechnikerInnen, FotografInnen und nochmal AssistentInnen und natürlich das Model selber schon volle Arbeit geleistet haben. Und wer sich schon mal im Voguing versucht hat, dem/der ist sehr wohl bewußt, wie umständlich, mühsam und schwierig gerade die natürlichsten Posen zu erreichen sind. Da steckt also ein Haufen Arbeit dahinter, um hochwertige Mode-Strecken à la Vogue, Elle , Harpers Bazaar, V etc. zu erschaffen. Respekt. Perfekte Illusion.

Gisele Bündchen mit etwas langem Oberkörper

Trotzdem oder gerade deswegen freut es mich dann beinahe hämisch, wenn’s mal nicht so gut gelingt, auch wenn dabei die göttliche Gisele Bündchen die Leidtragende ist. Auf dem Kampagnenfoto für ihre politisch korrekten Flip-Flops ist offenbar irgendwer ausgerutscht, der Oberkörper gleich lang wie die Beine geraten, und das Gesicht - wie soll ich sagen - erinnert mich mehr an eine Mühlviertler Bäuerin. Das war vielleicht sogar gewollt, um eine quasi ursprüngliche Nähe zu den brasilianischen Kisedje-Ureinwohnern zu suggerieren, an die ein Teil der Verkaufserlöse fließen soll. Durch die Kratzer wird die Illusion des Schönheitsideals erst so richtig bewußt. Das ist doch fein!

Ein hervorragend recherchierter Artikel über das Model-Business in Österreich ist übrigens in der aktuellen Ausgabe von Datum zu finden.

Irene tschilpt

Hmmm…

26. April 2007 22:21, by Irene

Unlängst machte ich eine Entdeckung, die mir zwar noch nicht ganz geheuer ist, wohl aber hier in der Kosmetik-Ecke erwähnt werden sollte.
Der Name ist nicht besonders einladend: Original CeCeM Hornhaut Reduzier Balsam.
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Dieser wird schon seit einiger Zeit dauerbeworben in einer Apotheke auf der Landstrasse, und zuletzt habe ich einfach zugeschlagen, auch wenn meine Hornhaut sich sehr in Grenzen hält. Im Sommer werden die Fersen aber schon ziemlich trocken vom Barfussrumlaufen, da helfen de besten Gravis-Schlapfen auch nicht.
Und, ich muss sagen, dass ich beeindruckt bin, die Füsse werden weich und angenehm und zwar sofort!!! Ich weiss nicht, ob ich wirklich wissen will was so eine Wirkung hervorruft. Die Inhaltsangabe klingt nicht besorgniserregend, im Gegenteil! Nach einer Dusche allerdings sind die Füsse wieder komisch trocken und rauh. Also habe ich das Gefühl, dieser Wunderbalsam kaschiert eher ein Problem, als dass ein Problem gelöst wird. Kann auch ok sein, und wäre dann die ideale Ergänzung zum zuletzt vorgestellten Produkt!

Irene tschilpt

Sommer!!! … ???

13. April 2007 20:55, by Irene

Nachdem halb Wien schon seit Wochen (und das auch bei leicht eisigem Wiener Wind oder gar frostigen Temperaturen) barfuß in Ballerinas oder Flip-Flops rumläuft, wagte auch Irene anlässlich der eingetretenen Dauerhitze heute einen nackten Fuß. Entgegen meiner Gepflogenheit - ausschließlich frisch pedikürte Füße an die Frühlingssonne zu lassen - legte ich einfach mit frisch gewaschenen und gepuderten Füssen los. Geht als Notlösung, obwohl ich ganz fixiert auf gepflegte Füße bin. Nur, manchmal, oder immer wieder, reicht die Zeit nicht für eine wohltuende Fußpflege in meinem Stammsalon.

Und wem es auch noch so geht, empfehle ich PEDIX Silky Touch Luxuriös-seidiger Fußpuder wärmstens!
pedix_puder.gif
Füße werden seidig zart, glitzern schön im Sonnenlicht und fühlen sich angenehm samtig und trocken an. Gibt’s u. a. bei Marionnaud.

Irene tschilpt

Ei-ei

5. April 2007 21:00, by Irene

Die Sache mit dem Osterei für meinen Liebsten bereitete mir schon immer Kopfzerbrechen. Und gute 10 Jahre lang lag ich auch mehr oder weniger daneben mit meinen Osterüberraschungen.
Heuer - o.k., verfrüht überreicht, ich weiß - gelang mir allerdings einen Volltreffer:
KENZOKI MASQUE-GOMMAGE EN NUAGE oder die deutsche Übersetzung: eine flauschige Peeling-Maske.
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Das ist ein Pflegeprodukt, das ich mir immer gewünscht habe: Peeling und Pflege-/Reinigungsmaske in einem. Das Ganze ist in fünf Minuten erledigt während der/die VerwenderIn den angenehmen Duft des weißen Lotus einatmet.

Männer und Kosmetik, das ist so eine Sache, eine Gratwanderung. Einerseits gefalllen mir gepflegte Männer, zuviel Pflegefokus darf es aber nicht sein. Es ist ungefähr so: ein Mann mit Babybjörn o.k., ein Mann mit Tragetuch… nicht ganz Meins…

Aber zurück zu KENZOKI. Eigentlich nur ein Zufall. Seit langem wieder am Fleischmarkt  kam ich heute bei meiner früheren Lieblingsparfümerie Schmidt vorbei (Ecke Rotenturmstraße). Und in der Parfümerie Schmidt befinden sich viele Verkäuferinnen, die nicht nur kundenfreundlich agieren, sondern auch gut Bescheid wissen und sogar gerne etwas Neues präsentieren. Dass die Parfümerie Schmidt mit ihrem Standard-20%-Rabatt auf alles jede andere Parfümerie auch preislich unterbieten kann, ist eine angenehme Nebensache. Also gut, die Dame zeigte mir dieses flauschige Peeling und ich wusste sofort womit ich meinen geliebten Jean wirklich überraschen konnte. Und die Rechnung ist aufgegangen. Die Freude war gross UND - nicht ganz uneigennützig: ich habe jetzt ZWEI Männer mit Pfirsichhaut!

Gloria tschilpt

Ad Schönheit - Teil Zwo

3. April 2007 08:28, by Gloria

Liebe Leser und Innen, wie ihr schon im ersten Teil bemerken konntet: Klischeevorstellungen werden nicht bedient! So war unsere Schönheit als ausgebildete Sozialarbeiterin einige Jahre in einem Frauenhaus tätig. Da hat sie gelernt, daß mit dem “Barbie- und Prinzessinen-Scheiß” nicht viel zu holen ist. Die “Blauäugikeit, die Welt retten zu können” ging ihr relativ bald verloren und eine dicke Haut hat sie sich nicht aneignen können. Heute hilft sie - solange die Tochter im Kindergarten ist - im Geschäft der Mutter mit. Als Hobby ist Bücherlesen so oft wie möglich und Ausgehen einmal die Woche angesagt. Und dann geht es mit Freundinnen immer in das ewig gleiche Stammlokal. Erkenntnis Nummer 3: Schönheit muß nicht mit Oberflächlichkeit gepaart auftreten.

Seconda mit Besitzerin

Und wie schaut es mit dem anderen Geschlecht aus? Von Untreue, Leichtlebigkeit und sogenannten “Lebensabschnittspartnern” hält sie nicht viel. Die Ehe mit dem Kindsvater ist “irgendwie” noch vorhanden, trotz der Trennung vor über 4 Jahren und trotz Konkurrenz einer Anderen an dessen Seite. Sie kann sich in Beziehungen verlieren und ist dann sehr gebend… Auch als Mutter: die Tochter wurde gestillt bis zum stolzen Alter von Zweieinhalb Jahren. Da humple ich hinterher mit meinen läppischen eineinhalb Jahren Voll-Stillzeit. (Gezwungenermaßen, weil der Herr Sohn jegliche Nahrung außer der Muttermilch rigoros abgelehnt hat und ich ihn ja unbedingt vor dem Hungertode retten mußte! Katharina hat da ähnliche Erfahrungen.) Erkenntnis Nummer 4: Wo ist hier die Eitelkeit? Kein Gedanke an Hängebrüste oder sonstige nachteilige Veränderungen als Folge der Mutterschaft!

Als Kind ist sie sich nicht hübsch vorgekommen, dicklich mit reichlich Babyspeck und kleinen Schweinsaugen. Später dann sehr maskulin mit kaum Busen und überhaupt viel zu dünn und zu groß. Eine richtige Spätentwicklerin quasi! Erst mit reifen 16 wagte sich das erste männliche Wesen an sie heran. Sogar diese frühe Beziehung hielt fünf Jahre. Katharina achtet nicht darauf, ob sie jemanden gefällt! Wie ihr die Männer nachschauen, das zu bemerken, überlässt sie der Mutter oder Freundinnen. Aufmerksamkeit ist ihr sowieso zuwider, sie will keineswegs im Mittelpunkt stehen. Heute ist Katharina zufrieden mit ihrem Äußerem (Ach ja, die obligaten 4 Kilo könnten auch gern wieder verschwinden… Aber so geht es doch jeder Frau über Dreißig!). Stöckelschuhe sind bei stolzen 1.80 Meter kein Thema, auch wegen der Unbequemlichkeit nicht. Und überhaupt: Kleidung muss praktisch sein! Erkenntnis Nummer 5: Schönheit muss also gar nicht leiden!!!

Ein Originalzitat Katharinas will ich euch mit auf dem Weg geben: “Schön sein ist so langweilig!” Das hab ich mir hinter die Ohren geschrieben, falls sich mal wieder die große Unzufriedenheit einstellt!