Magazine Release Party: Martin Stöbich

Aber was wissen wir denn schon was die Welt braucht. Drei Hefte. Offsetdruck. Mit einer Auflage von 300 Stück. Gefüllt mit Bildern aus Paris, Brighton, Wien, Berlin, Bristol, Edinburgh, Budapest, Camber Sands, Karlsruhe, Göttweig, Minehead, Graz und Barcelona. Fotografiert von Martin Stöbich in den Jahren 2008 und 2009.

Release Party
Freitag 5. März, 21 Uhr
Konzertcafe Schmid Hansl, Schulgasse 31, 1180 Wien
DJs: Heinz Wolf, Myrtle Mae und Amina

Vorschau: rosa mosa Herbst/Winter 2008

rosa mosa: Schuhkollektion Herbst/Winter 2008, Foto: Martin Stöbich

Die feinsinnige, poetische Bodenständigkeit ihrer Schuhe in Worte zu fassen, gelingt wohl niemandem besser als rosa mosa selbst:

A witch who lives in a forest, has turned to be the color of autumn totally.

Dem Bild einer Märchenhexe entspringen also die Quellen der neuen Herbst/Winter-Kollektion von rosa mosa. Es ist untrennbar verbunden mit dem tiefen Wald, seinen fallende Blättern, einsamen Lichtungen aber auch den geheimnisvollen Gesteinen der Natur. Diese Ingredienzien formen Simone Springer und Yuji Mizobuchi aka rosa mosa um und bauen daraus ihre Hexenschuhe in neuer, innovativer Qualität.

The wonder is, those shoes turned to look very modern and sharp after through their hands. The idea it was based on witch’s shoes at the starting point, has metamorphosed into the sophisticated and profound feel perfectly.
The deepness of this profound feel would be synchronized with the deep of Austrian forests in the people’s imaginations who will wear the shoes on their feet really.

rosa mosa: Schuhkollektion Herbst/Winter 2008, Foto: Martin Stöbich rosa mosa: Schuhkollektion Herbst/Winter 2008, Foto: Martin Stöbich rosa mosa: Schuhkollektion Herbst/Winter 2008, Foto: Martin Stöbich

Ich denke an Zauberschuhe, Siebenmeilenstiefel etwa, und an Hexen als weise Frauen, Aussagen wie den Dingen auf den Grund zu GEHEN…

Und schließlich an ein rustikales Knusperhäuschen, in dem man es auch im tiefen Winter mit wohligen Pantoffeln bequem warm hat. rosa mosa haben nämlich in den österreichischen Bergen Maria gefunden, die Vertreterin einer aussterbenden, traditionellen Kunstfertigkeit. Sie fertigt nach alter Methode von Hand ganz besondere Hüttenschuhe:

Maria’s work starts on the point that she goes to a sheep farm, and buys wool. The next step is, she washes the wool by hands carefully, and drys it.

(…) These Maria shoes need 8 meters long spinned wool for a pair. So the manufacture starts from the making long and strong braids, with adding the wool little by little carefully. Then sewing the braid up along the each sizes of last. The thread which is for the sewing up, is made specialy strong, and also spinned by herself. Repeating those works, coiling round and sewing up… thousand times. at the end, attaching the soles, then a pair would be finished finally.

Da ist also auch wieder eine weise Frau im Spiel. Die Maria-Hausschuhe wird es ebenfalls in Kleinauflage für rosa mosa geben. Ich freu mich schon!

rosa mosa in Maria-Shoes, Foto: Martin Stöbich

Zitate: rosa mosa, Fotos: Martin Stöbich

rosa mosa ist online erhältlich und in Wien bei:

Interview & Vorschau Frühjahr/Sommer 08: rosa mosa

rosa mosa: Modell Lisa Grigio, SS08, Foto: Martin Stoebich, Styling: Yohei Yoshida

Eben habe ich meine rosa mosa Sommerschuhe angezogen. Nein, die sind noch nicht aus der neuen Kollektion. Aber ich halte das Tragegefühl einfach für passend und wichtig: die verschiedenen Lederarten, die Kombination aus weich, samtig, hart, biegsam, glatt, der Geruch…

rosa mosa: Modell Sasha Sale, SS08, Foto: Martin Stoebich, Styling: Yohei Yoshida

Wer ist rosa mosa?

Simone Springers und Yuzi Mizobuchis Label für Footwear + Accessores, fortlaufende Kollektionen von Schuhen in Kleinserien.

Wo kommt ihr her?

Salzburg/Kyoto

Wo möchtet ihr hin?

We want rosa mosa worldwide with a Vienna Headquarter.

Was unterscheidet rosa mosa von anderen Labels?

Individualität, Humanität und Klasse

Wie finanziert ihr euer Label und wie kann man sich z.B. eine Präsentation während der internationalen Fashion Weeks leisten?

Durch totale Investition der Ausschüttung aus dem Verkauf der Vorkollektion und durch Förderung (departure), durch ein Netzwerk von Fotografen, Stylisten, Assistenten, die teilweise auch auf der Basis des Naturalienaustauschs arbeiten – vielen Dank!

Wie seht ihr die österreichische Modeförderung?

Als eine sich langsam entwickelnde; gefördert wird momentan auf verschiedenen Ebenen mit sehr unterschiedlichem Target. Internationalität hat Priorität – ein scheinbar nicht abzulegender Komplex dieser Nation?

Was fällt euch zu „Mode in Wien“ ein?

Einstecktücher und Fuchspelzkrägen, young designers, Helmut, that´s it.

rosa mosa: Modell Tina Giallo, SS08, Foto: Martin Stoebich, Styling: Yohei Yoshida

Die Bilder zeigen Modelle der neuen Frühjahr/Sommer Kollektion 2008. Fotos: Martin Stöbich, Styling: Yohei Yoshida

rosa mosa ist in Wien erhältlich bei:
Nachbarin
shu!
modus vivendi

Dieser Beitrag ist Teil einer Serie von Emailinterviews mit österreichischen Designerinnen und Designern.