„Superwoche“ bei W?atf

Shirts von Nicone bei w?atf

W?atf geht in die Sommerpause. Aber vorher wird noch ordentlich gefeiert und hier ist das Programm:

Mittwoch, 22.7.2009, ab 13:00
Sale bei über 30 Grad: Mucha –40%, Daniel Kroh –30%, Niconé, BTFSF, Bitten Stetter –20%
Sound Support: Take A Break

Donnerstag, 23.7.2009  – ab 13:00, Nightshopping bis 21:00
18:00 – w?atf presents Design by Felix Schobert alias Kasulke
Drinks & DJ Support

Freitag, 24.7.2009  – 13:00 bis 20:00
B-Dressed mit reduzierten Preisen zu Gast im Waschsalon:
Levis Eco Sale, bis – 40 % auf das gesamte Levis Sortiment, u.a. 501, 504 und 571 plus Sale auf Einzelstücke von Kuyichi und Panda Snack.
Sound: DJ Bandwidth (Take A Break) & darkD

Samstag, 25.7.2009 – 12 Hours Party – 10:00-22:00
12 Stunden Party, durchgehend DJ Support, hosted by Take A Break.

w?atf
what about the future
Siebensterngasse 52, 1070 Wien

Levi’s Electric Disco

Levi’s Electric Disco Tour. Vertreter der Zielgruppe im Wiener Fluc

Am Donnerstag war Tourstart der Levi’s Electric Disco Tour im Wiener Fluc. Die zwei Jungs da wollten unbedingt aufs Foto. Brave Zielgruppe. Und die Party funktionierte ja auch wie am Schnürchen: Shitdisco hübsch tanzbar punkig als Start, MSTRKRFT mit wundervollen Bässen – so voll habe ich die Fluc Wanne noch nie erlebt. Dank Youtube auch hier zu erahnen.

Levi’s Electric Disco Tour Levi’s Electric Disco Tour, Fluc Wien

Davor hatte ich die Ehre am famosen Levi’s Electric Dinner im Tempel teilnehmen zu dürfen. Es war mein erster Press-Relations Event als einzige Bloggerin in Gesellschaft von VertreterInnen der klassischen Medienwelt wie Standard, Puls4, Flair, Peng!, Woman, Vice, The Gap oder Indie.

Da gab es einiges zu lernen: zum Beispiel, dass man in eher Streetwear-orientierten Kreisen nicht an die Wirkung solcher Promotion-Kampagnen glaube. Ist den Leuten wirklich nicht klar, dass sie soeben mit ihrer Anwesenheit und ihren Gesprächen genau das widerlegen?

Ansonsten viel, ab und an auch recht bissiger Smalltalk und etliche Unsicherheiten unter den Jungjournalistendiven – eine lustige Mischung, die von der Agentur schön & gut – was für ein Name! – erstklassig betreut wurde. Danke!

Bio-Mode goes Börse

100% Organic
Mode aus „Bio“ hat die längste Zeit einen alternativen, schmuddeligen Beigeschmack gehabt. Konzerne wie der – laut Eigendeklaration – Jeans-Erfinder Levi Strauss & Co oder der britische Handelsriese Marks & Spencer sehen in ökologischen und/oder fair gehandelten Produktlinien echte Marktvorteile.

Gleichzeitig dürfen sich Konsumentinnen und Konsumenten der industrialisierten Welt mit einem „100% organic Cotton“ T-Shirt auch wohler in ihrer Haut fühlen. Und das nicht nur, weil die Pestizid-Rückstände wegfallen, sondern weil man auch irgendwie noch Gutes damit tut, etwa eine Fairtrade Community in Westafrika unterstützt.

Was sich dann unter dem Schlagwort Corporate Responsibilty wieder findet, wirkt sich ganz konkret auf den finanziellen Wert von Brands aus. Das gefällt dann wiederum den Aktionärinnen und Aktionären.

Auch das spanische (nona, börsenotierte) Top-Textilunternehmen Inditex hat in seiner Kette Zara neuerdings T-Shirts aus Biobaumwolle im Programm (gesehen bei Zara, Mariahilferstraße, 1070 Wien).

Zara hat es innerhalb kürzester Zeit unter die Top 100 Global Brands geschafft und rangiert derzeit auf Platz 73 (Wert: 4,235 Millionen Dollar, +14% zum Vorjahr). Levi’s steht – übrigens hinter Nivea – gerade noch bei Platz 100.

Jeans continued

Jetzt sind sie weg. Die Macarons der Pariser Patisserie Laduree muß man schnell aufessen, denn sie sind nur frisch wirklich gut. In Paris ist man immer zu kurz, deswegen Macarons mit nach Hause nehmen. Länger halten sich natürlich Jeans — hey, was für eine Überleitung!

Aber im Ernst: Die starke Verbreitung von Denim-Hosen im Pariser Straßenbild ist wirklich auffällig. Und das, obwohl Europäerinnen und Europäer im Schnitt nur 3-5 Jeans besitzen, in den USA sind es dagegen 8 pro Person! Das Wachstumspotential klingt also verlockend. Umsomehr, wenn die Margen hoch sind und eine Marke sich im hart umkämpften Luxus-Segment etablieren kann.

Acne
Globalisierung sei Dank gibt es in jedem der Pariser Grands Magasins (Printemps, Galeries Lafayette, Le Bon Marche) eine High End Jeans Abteilung. Und hier findet sich auch einer der derzeit interessantesten neueren Brands – sozusagen die schwedische Antwort auf Paper, 7, Notify, Corleone oder Joe’s Jeans.

Acne Jeans fallen durch ihren absoluten Purismus auf: Bester Denim in schlichten Waschungen von hellblau bis pechschwarz, aber auch super traditionell in komplett ungewaschenem, herrlich bockigen Stoff. 5-Pocket-Schnitt und aufmerksam für jedes Modell anders umgesetzte klassische Details (Art der Nieten, Farbe der Nähte, Lederetikett am Bund) werden mit einem Hauch Retro kombiniert vom geraden Herrenschnitt bis zu stretchigen Röhrljeans. Und die Gründungsgeschichte, nachzulesen auf der Unternehmens-Website, ist auch noch gut. So schafft man zwei wesentliche Eigenschaften für Kult: Authentizität und Individualität der Trägerinnen und Träger. Das hat schon bei Levis gepasst.

Acne gibt’s in Wien bei Partner M.H., Seilergasse 6, 1010 Wien und bei Park.