Preview: Erste Frauenkollektion von Superated

Darauf hab‘ ich mich schon lange gefreut: Das österreichische Männerlabel superated präsentierte eben in Paris die erste Frauenkollektion für Herbst/Winter 2011/12.

Die Fotos versprechen Vielfalt. Da gibt es preppy Burschikoses nebst kuscheligem Strick, und wer die erstklassige Verarbeitung kennt, ist sowieso schon Fan. Hier ein paar Bilder als Appetizer, mehr gibt’s auf der superated Website. Was ist wohl mein Favorit?

Fotos:  Sam Scott Schiavo

Was Frauen wirklich wollen!?

Also, eigentlich will und kann ich hier nur von mir sprechen. Vordringlich will ich einen Mann fürs Leben finden. Aber auch sonst stimmt einiges nicht. Manchmal tue ich mir selber leid und denke, ich habe kein Leben neben dem Job!

Die Realität schaut so aus: Ich freue mich, wenn ich mal wieder zu meinem Chiropraktiker muss. Das ist eine der wenigen Begegnungen mit einem Mann, den ich sympatisch und sexy finde! (Selbstverständlich ist er fest vergeben.) Dann gibt es noch die Männer aus meinem beruflichen Umfeld. Die mit viel Geld, viel Eitelkeit und noch mehr Eingebildetheit und die komischerweise auch glauben, im Leben irgendwie zu kurz gekommen zu sein! Und heut hatte ich einen netten und subtil erotischen Termin mit dem Rauchfangkehrer (Die Therme geht schon wieder nicht!). Diese kleinen Begegnungen halten mich weibliches Wesen am Leben.

Doch nun zu Träumen, die sich realisieren lassen. Es stören mich diese dünn machenden Spiegel mit der diskreten Beleuchtung in den Boutiquen. Aber auch die Spiegel bei H & M, die so schiach und fett und alt machen, mag ich nicht. (Der Vorteil dabei ist, das ich das Geschäft verlassen kann ohne etwas zu kaufen!) Ich mag keine Verkäuferinnen, die mich überheblich anmachen! Auch will ich nicht belehrt werden, in nasalem Ton vielleicht, was ich wie und wo und wann zu tragen habe – ist mir übrigens letztens bei Park passiert. (Ich weiß, Verkäufer/in sein ist schwer! Trotzdem!) Und meinen Schneider werde ich auch wechseln. Hab keine Lust mich anschnauzen zu lassen, wie schlecht doch die Kleider verarbeitet sind, die ich dauernd zum Umändern bringe. Und diese Fragen: „Wieviel haben Sie dafür bezahlt? Warum schleppen Sie immer soviel Essenseinkäufe mit sich herum? Wo ist Ihr Mann?“

Wann werde ich den Menschen (männlich) finden, den ich mag, der mir gefällt und dem ich gefalle? Ich hab es satt, wie im Märchen König Drosselbart immer nur Kontakt zu jenen zu haben, die absolut nicht in Frage kommen! (Wie hat das meine Freundin Yvonne letztens so trefflich formuliert: „Da hab ich dich im Café Prückl mit diesem Mann gesehen und wußte – der vereint alles in sich, was du an Männern absolut nicht leiden kannst!“) Naja, bis dahin, werde ich weiter Kleidung anhäufen, dich ich gar nicht brauche und die ich nur um des kurzen Kicks der Verwandlung kaufe! Was Frauen wirklich wollen: Liebe und feine Gewandungen u. v. a. m.!

Schöne Menschen – gutangezogene Frauen

Letzten Samstag war ich endlich wieder Mal mit Michaela in der Stadt unterwegs. Wir fuhren grad mit der U 3 Richtung Neubaugasse, weil ein Besuch bei Shu angesagt war. Michaela braucht schwarze Schlapfen!

Da stachen mir zwei schöne, außergewöhnliche Frauen ins Auge. Die beiden sassen vor uns und ich hab sie gleich verschämt und auch ein wenig feige von hinten geknipst. Als sie das bemerkten, fasste ich mir ein Herz und lichtete sie auch von vorne ab. Erst nachdem sie ausgestiegen waren, wurde uns bewußt: Heut findet die Loveparade statt!

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Preview – Schönheit hat ihren Preis!

Morgen hab ich endlich mein Interview mit der Tochter der Besitzerin meines Lieblings-Second-Hand-Ladens. Warum das, fragt ihr? Weil sie schön ist! Und weil ich immer schon wissen wollte, wie das ist, wie sich das anfühlt. Ist sie glücklicher? Vielleicht fällt ihr Vieles leichter!? Wird sie mehr geliebt? Kann sie jeden Typen haben, den sie will?

Bitte um noch ein wenig Geduld – bald wird das Rätsel gelöst und der Vorhang gelüftet! Noch eine wichtige Frage: Muss sie sich vielleicht entsetzlich viel Gewand kaufen, weil sie in jedem Kleidungsstück toll ausschaut? Na, seid ihr schon neugierig geworden? Vielleicht kann ich sie doch dazu überreden, sich fotografieren zu lassen. Ich werde jedenfalls die Kamera mitnehmen.