Slow Fashion Award 2010

Der Slow Fashion Award 2010 beschäftigt sich mit dem Thema Recycling Fashion. Afrikanische Textilien sollen dabei in Kooperation mit der Initiative MUU* zu neuen Produkten werden.

DesignerInnen aus Österreich, der Schweiz und Deutschland, die im Rahmen des Bewerbs nachhaltige Accessoires entwickeln wollen, können die detaillierten Ausschreibungsunterlagen auf der Website von Slowfashion anfordern.

Die Gewinnerin oder der Gewinner werden in einem mehrstufigen Juryverfahren ermittelt. Es winken ein Geldpreis sowie ein ganzes Paket an Präsentationen und Kommunikationsmaßnahmen.

Den beiden Veranstalterinnen Barbara Irma Denk und Lisa Niedermayr ist es gelungen, eine kompetente Jury – u.a. mit Barbara van Melle oder Kirsten Brodde – zusammenzustellen.

Slow Fashion Award 2010
Einreichschluss: 10. Februar 2010

7tm: Verpasste Show und was dann?

Am Samstag fanden im Wiener Museumsquartier im Rahmen der Modequartier Fashionshows die Schauen des Netzwerks 7tm statt. Verkühlt wie ich bin, musste ich leider passen. Immerhin finden sich dank Milch die einleitenden Worte von Mit-Initiatorin Barbara Denk sowie die Show von Maronski online.


Die 7tm Website hingegen schmückt sich derzeit mit einem nicht klickbaren, lustigen Imagefoto, das auch auf den aktuellen rosa Flyer gedruckt wurde. Das Format des Printflyers ist im Vergleich zur letzten Version aus dem Frühjahr übrigens stark geschrumpft, obwohl das Netzwerk um vier Adressen gewachsen ist.

Ein unpraktisches Nummerierungssystem versucht die Läden auf einem schematischen Plan des 7. Bezirks zu zeigen. Hier stehen nicht die Namen der Geschäfte und Labels im Vordergrund, sondern die Anzahl der Locations. Ebenso unübersichtlich gestaltete sich bislang auch die Website, man darf auf die neue Version gespannt sein.

Barbara Denk nennt das übrigens „attraktive Marketingstrategien“.


Na gut, vielleicht ist ja der Website-Relaunch nicht rechtzeitg fertig geworden, wäre nicht so schlimm. Man könnte sich leicht mit freien und schicken Onlinetools behelfen. Vor allem, zu Fashionshowzeiten.

Das Minimum an Information für potentielle KundInnen sollte doch wohl wenigstens eine schlichte Linkliste sein. Ein toller Mehrwert könnte schon durch Einsatz von z.B. Googlemaps erzielt werden. Und wenn dann auch noch ein paar Fotos und Videos der Samstags-Show verlinkt wären…