Brautkleid bleibt Brautkleid: Viktor & Rolf for H&M

Meine gute Bekannte hat heuer sage und schreibe 7 Hochzeiten mitgemacht, und zwar von “Begleitung” bis Brautjungfer. Sowas geht langsam aber sicher ins Geld, schließlich will man weder mit leeren Händen zum Gala-Diner eintrudeln noch 2 Mal im selben Kleid tanzen.

Sollte sie unversehens auch noch als Braut drankommen, dann kann sie sich jetzt auf jeden Fall das Große Weisse auch noch locker leisten. Denn ab Donnerstag gibt’s ja Viktor & Rolf for H & M. Die komplette Ausstattung für das Paar von Welt doch mit begenztem Budget reicht von Unterwäsche über Jeans bis Smoking bzw. Cocktailkleid und wird supertraditionell von einem Hochzeitskleid gekrönt. Mit einem Preis von € 298 wird das auf 1000 Stück limitierte Brautkleid – übrigens das erste in der 59-jährigen Unternehmensgeschichte – das teuerste Stück der Kollektion sein.
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Eine Hochzeitsparty bildete auch den thematischen Rahmen einer “privaten” Soiree in Los Angeles, bei der die insgesamt rund 70 Teile 600 Gästen mit entsprechendem Celebrity-Anteil vorgestellt wurden.
Die Liaison zwischen V & R und H & M ist vielleicht weniger romantisch als vielmehr eine Geschäftsbeziehung, die unter dem Motto “Win-Win” steht: H & M gewinnt den nötigen Glamour-Faktor – etwa für das Opening in Los Angeles (ebenfalls am 9.11.). Und V & R profitieren von der weltweiten Vermarktung mit einer unschätzbaren Steigerung ihrer Brandbewertung. Und das kann ja nicht schaden, wenn man gerade mit L’oreal das 2. Parfum, den Männerduft Antidote, auf den Markt bringt.

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One Response to Brautkleid bleibt Brautkleid: Viktor & Rolf for H&M

  1. irgendwie wird es ja auch Zeit, dass der Flächenhandel irgendwann mal in den Markt mit Brautkleidern einsteigt. Es ist ja schon irgenwie komisch, dass es gerade in diesem Markt keine einzige Kette in Deutschland gibt, wenn es um Brautmode geht ist das Tante-Emma Prinzip hier noch richtig aktuell. Was aber gleichzeit heißt, dass Brautkleider in Deutschland komischerweise viel teuerer sind als z.B. in Frankreich oder England. Vielleicht macht das Beispiel von H&M ja Schule, wer weiss?

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