Blickfang: Kommerz & Fadesse

blickfang_lena_hoschek

Innovatives zu sehen, sollte man sich nicht erwarten, wenn die Blickfang durch Wien tingelt. Von Filz und Holz geprägt, wirken viele handwerkliche oder in Kleinserie hergestellte Produkte recht ordentlich gemacht. Und das war’s dann auch.

Möbel oder Mode: so ziemlich alle Stücke sind trag-, brauch-, mach- und leistbar – auch einigermaßen originell, aber eben immer im Rahmen, brav und mehrheitstauglich. Etliche der Austellerinnen und Austeller sind im Blickfang-Zirkus bereits im 3. Jahr ohne sichtbare Weiterentwicklung vertreten. Das wird dann einfach fad.

Man geht kommerziell auf Nummer Sicher. Das Konzept scheint auf allen Seiten zu funktionieren: zielgruppengerechte Sponsoren lassen sich ebenso wie zahlungswilliges Publikum von der kreativen Unverbindlichkeit anziehen. Im Vorjahr sollen es 10.000 Besucherinnen und Besucher gewesen sein. Innovatives Design ist halt nicht unbedingt der Geschmack der Masse.

Immerhin Nett: Getframed Bilderrahmen aus Papier zum Verschicken und Selberbasteln.
Gewohnt perfekt: Matrix High End Foulards und mehr
Antwerpener Stil: Awareness & Consciousness Fashion, Schmuck und Lederaccessiors
Literarisch: Pictopia hochwertige Comics

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One Response to Blickfang: Kommerz & Fadesse

  1. Pingback: Interview: “Dernier Cri”, Mode-Label aus Wien | Tschilp

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