Apropos Schuhe…

Scholl Clogs

Mein Faible für Kuh- und Ponyfell hat neues Futter bekommen. Den schon seit einigen Jahren bei US-amerikanischen Gesundheits-Fashionistas schwerstens gehypten Schlapfen der britischen Marke Scholl haftet hierzulande ja noch immer ein gewisser Arzt-Touch an.

Doch die neuesten, etwas höheren Clogs im Zebra-Dekor sind ein bemerkenswerter Versuch der klassischen Holzsohle Aktualität zu verleihen. Passen sicher gut zum 70er-Retro-Stil! Schon damals trug man ja bevorzugt Clogs – oft auchTöffler genannt – zum blumigen Kleidchen. Das hieß übrigens Gypsy-Kleid und war ungefähr 1974 der letzte Schrei, aber da muss ich jetzt mal genau bei meiner großen Schwester nachfragen…

Die Marke Scholl befindet sich übrigens neben den Brands Durex und London im Besitz des britischen Unternehmens SSL Healthcare.

Die Schlapfen gibt’s bei Stiefelkönig.

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One Response to Apropos Schuhe…

  1. Andrea sagt:

    Es geht um diese Gipsy-Kleider aus den 70ern. Ich glaube, dass die in den damals einschlägigen Mode-Heften auftauchten, no na net, vor allem aber in jenen, die noch die passenden Schnitte mitlieferten. Burda, ja genau, manchmal auch Brigitte. Petra aber nie. Die Vogue gabs damals noch nicht auf Deutsch.
    Ich fand einen atemberaubenden Stoff in einem für heutige Begriffe riesigen Stoff-Geschäft auf mehreren Etagen und das in der Provinz. Die richtige Seite, das ist die rechte im Schneiderdeutsch, oder?, war mir zu eindeutig, weil schwarzer Untergrund mit kleinen roten Tulpen und gelben Kringelblumen und Grünlichem in Reih und Glied gestellt, zum Verarbeiten nahmen wir später die andere, die war so gräulich-schwarz und das Dekor ein bißchen verschwommen. Bevor es aber so weit war, hab ich diesen Traumstoff mehrere Male angeschaut und angegriffen und immer wieder, er war sehr teuer. Ich glaube, der Meter kostete so 60 Schilling und ich brauchte mindestens 6 Meter. Genäht hat es dann Mutti.
    Irgendwie hatten wir das damals alle, ein Gipsy-Kleid mit Töffler, einem Kropfband um den Hals, einem gehäkelten Dreieck-Tuch und lange, lange Haare mit Mittelscheitel. Das war sowieso klar. Männliches Pendant gab es keines. Das Kleid hab ich noch heute, es hängt im Kasten. Neulich hab ich es gewaschen, nach mehr als ? Jahrzehnten. Es gefällt mir immer noch. . .

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